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"Die hohe Kunst des Alterns"

Die Thematik des Alterns bringe einen Ratgeber nach dem anderen auf den Markt, schreibt Guido Kalberer im Tages-Anzeiger vom 8. September. Nicht alle seien so erhellend und lehrreich wie das Buch des deutschen Philosophen Otfried Höffe. Wer läuft und lernt, liebt und lacht altere besser, schreibt Höffe. Wie der Körper brauche auch der Geist Bewegung, und wie das private brauche auch das gesellschaftliche Leben humorvolle Teilnahme. Das Gefühl, geliebt oder zumindest gebraucht zu werden wirkten stärker als manche Mdikamente und Therapien. Höffe kritisiere auch scharf das überhandnehmende ökonomische Denken, dem nichts mehr heilig sei, schreibt Kalberer. Weil Ruhm, Erfolg und Karriere im Alter ihren Glanz verlieren, sei es nach Höffe sinnvoll, schon früh diese vermeintlich höchsten Ziele zu relativieren. - Also, tun wir es. (10.09.18 / re.)

Das Alter ist keine Krankheit