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Mario Stübi.

Die eigenen Daten sichern: Kann das so schwierig sein?

Von Mario Stübi

«Hallo Leute, habe mein Natel verloren und damit all eure Nummern. Könnt ihr mir kurz ein SMS mit Name schicken? Merci!!»

So oder ähnlich lese ich es nicht selten in den sozialen Online-Medien. Hat mal wieder jemand erkennen müssen, dass nie ein Back-up der persönlichen Daten auf dem Telefon gemacht worden ist. Dabei wäre es so simpel, sich diesen Ärger zu ersparen.

Heutige Smartphones müssen nur alle paar Wochen mit dem USB-Ladekabel an den Computer angeschlossen werden. Meist übernehmen Programme im Hintergrund automatisch den Job einer Kopie der auf dem Gerät enthaltenen Daten, während der Akku geladen wird. So hat man im Falle eines Verlusts wenigstens seine Kontakte wieder, schliesslich merkt sich heute kaum jemand mehr als ihre oder seine Telefonnummer.

Natürlich besteht immer Gefahr, dass auch der Computer irgendwann seinen Geist aufgibt und sämtliche Dokumente, Fotos, Musikdateien usw. ins Datennirvana wandern. Auch hier gilt: Regelmässig Back-up machen! Das geht zum Beispiel mit Cloud-Lösungen, die Swisscom bietet hier mit «myCloud» eine kostenlose Möglichkeit jenseits der US-Datenkraken Google und Dropbox an.

Oder Sie besorgen sich eine externe Harddisk (gute Modelle mit 1 Terabyte Speicherplatz gibt es unter Hundert Franken) und sichern einmal monatlich all Ihre Daten darauf. Bewahren Sie diese HD dann mindestens in einem anderen Raum auf, noch besser aber an einem anderen Ort wie zum Beispiel im Büro oder bei Verwandten. Warum? Wenn Ihre Wohnung abfackelt, sind Computer und Sicherung futsch.

Also, Datensicherung kann nicht so schwer sein. Es sollte einfach dann und wann ein Gedanke an sie verloren werden. - 9.7.2018

Mario Stübi (34) hat Kulturwissenschaften an der Universität Luzern studiert. Er ist freischaffender Redaktor und DJ und für die SP Grosser Stadtrat von Luzern. Er engagiert sich kulturell in diversen Vereinen und Gremien, aktuell für die SRG und die IG Kultur. mario@naznz.ch