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Das „Schaufenster“ der neuen Anlaufstelle von Spitex und Pfarreien im Schönbühl

Näher bei den Menschen im Quartier

Von René Regenass (Text und Bild)

Für die Mitarbeitenden der Spitex Stadt Luzern in Pflege und Hauswirtschaft werde es immer wichtiger, nahe bei den Klienten und Klientinnen zu sein. Auch die Pfarreien St. Anton und St. Michael wollen noch näher bei den Menschen im Quartier sein. Insbesondere zu den älteren Menschen soll der Kontakt gesucht und die Vernetzung unter ihnen gefördert werden.

So stand es Ende Oktober vergangenen Jahres in einer Medienmitteilung. Inzwischen ist der neue Standort im Shopping Center Schönbühl in Betrieb. Und die Leute haben sich bereits etwas daran gewöhnt, dass sie dort ihre Anliegen an die Spitex Stadt Luzern und an die Vertreter der Pfarreien vorbringen oder auch einfach für ein kurzes Gespräch sitzen und ausruhen können.

Spitex Stadt Luzern und Kirche spannen also zusammen, um einen Standort im Quartier betreiben zu können. Dass Ganze stehe im Aufbau, sagt Tamara Renner, Geschäftsleiterin der Spitex Stadt Luzern. Die Spitex Stadt Luzern verfügt noch über sechs weitere Standorte in der Stadt: im Würzenbach, Wesemlin, auf Musegg, in Littau, im Himmelrich und an der Brünigstrasse. Aber keiner ist in einem Center, wie jetzt im Shopping Schönbühl. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr. Die Kirche ist an zwei Vormittagen pro Woche präsent.

Die Organisation und die Betriebsabläufe zwischen Spitex und Kirche müssten noch optimiert werden, sagt Edith Birbaumer als Seelsorgerin der Pfarreien St. Anton / St. Michael. Genau daran arbeiten die beiden Organisationen. Sicher ist: Das neue „Geschäft“ im Schönbühl ist im Umfeld Alter und Gesundheit eine offene Anlaufstelle für Information und Anmeldung rund um Fragen von Betreuung und Begleitung und ein niederschwelliges Angebot für Beratung. In dieser offenen Form ist die Zusammenarbeit von Spitex und Kirche weit über die Stadt Luzern hinaus einzigartig, meint Tamara Renner, Geschäftsleiterin der Spitex Stadt Luzern.  
20. Januar 2020