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Agenda

Tipps der Programmgruppe Kultur für April 2020

Wegen der Corona-Krise ist kein Café, kein Kino, kein Theater offen, können keine Konzerte besucht, keine Gäste empfangen werden. Alle sonst üblichen Kultur- und Freizeitaktivitäten sind uns im Moment verwehrt – es bleibt also viel Zeit zum Lesen, um Filme online zu sehen oder den Sternenhimmel zu bestaunen.

Irene Graf sieht sich die Literaturverfilmung «Unterleuten» nach dem Roman von Juli Zeh im Fernsehen ZDF an.

Max Gmür liest das eindrückliche Buch «Die Geschichte einer kurzen Ehe» von Anuk Arudpragasam.

Markus Roesch schaut sich «Grosse Opern» aus dem gratis zugänglichen Angebot auf arte tv an.

Charlotte Schulthess gesellt sich zu den Lyrikliebhaberinnen und liest das Buch «Tamangur von Leta Semadini“.

Alle oben erwähnten Veranstaltungen im Detail gibt's hier!

Weitere Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte:

Kein Marktplatz 60plus in diesem Jahr

Mit Rücksicht auf die aktuelle Lage (Corona Infektionen) wird der diesjährige Marktplatz, der am 16. Mai 2020 hätte stattfinden sollen, abgesagt. Das Marktplatz-Datum für das nächste Jahr ist der 29. Mai 2021.

 

Fit bleiben im Corona-Alltag: «Aktiv zu Hause» 

Am Dienstag, 31. März, startet Pro Senectute Kanton Luzern gemeinsam mit Tele 1 und der von den Kantonen getragenen Gesundheitsförderung Schweiz ein tägliches halbstündiges TV-Programm für Seniorinnen und Senioren. Die Sendung «Aktiv zu Hause» wird bis Ende April  jeweils von Montag bis Freitag um 10 Uhr auf Tele 1 ausgestrahlt. 

Menschen im AHV-Alter gelten in der Coronakrise als Risikogruppe. Die Aufforderung des Bundesrates für Seniorinnen und Senioren ist daher klar und eindeutig: «Bleiben Sie zu Hause, es sei denn Sie müssen zum Arzt.». Nebst der sozialen Isolation ist die Mobilität zunehmend eingeschränkt

Einfache Übungen zum Mitmachen

Kompetent angeleitet von Kursleiterinnen und Kursleiter des aktuellen, aber unterbrochenen Bildung+Sport-Programms der Pro Senectute Kanton Luzern kommen Menschen im AHV-Alter täglich in den Genuss einer halbstündige Bewegungs- oder Bildungslektion. Dieses Angebot richtet sich an alle Personen, die sich zu Hause mit einfachen aber gezielten Übungen und ohne spezielle Geräte körperlich und geistig fit halten möchten. Kabarettist Thomas Lötscher umrahmt mit seiner Figur «Veri» die halbstündigen Sendungen. Seinen Einsatz leistet er unentgeltlich.

 

Veranstaltungen: Durchführbarkeit offen wegen Corona-Krise

Freitag, 24. April 2020, 10.00 Uhr, BZ Viva Wesemlin in Luzern
Stamm 80plus über Füsse im Alter
Zu Gast ist diesmal Marco Schaub, Orthopädie und Podologie, der zum Thema Füsse im Alter referiert. Keine Anmeldung nötig. 

Mittwoch, 29. April 2020, 15 bis 17 Uhr, Reformiertes Gemeindehaus Würzenbach, Luzern
"Ich möchte zu Hause sterben"
Was braucht es, damit dieser Wunsch erfüllt werden kann? Viele Menschen möchten in ihrem gewohnten Umfeld sterben. Damit Sterbende eine optimale Begleitung erhalten, braucht es ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflegenden, Psychologinnen Sozialarbeitenden, Seelsorgenden, Angehörigen und Freunden. Patrizia Kalbermatten-Casarotti, Leiterin der Beratungsstelle Palliative Luzern, zeigt auf welche Angebote im Kanton Luzern bestehen. Freier Eintritt, keine Anmeldung erforderlich. Der Flyer 

Mittwoch, 13. Mai 2020, 19.00 Uhr, im Stattkino Luzern
"Ella & John - Das Leuchten der Erinnerung"
von Paolo Virzi, It/Fr 2017, 112 Min. 
Ella und John sind weg. Statt sich mit der Zukunft zu befassen, sind sie mit ihrem Wohnmobil losgefahren. Ihre erwachsenen Kinder sind so verärgert wie besorgt und versuchen, die beiden zu finden. Doch John Donald Sutherland), bei dem sich zunehmend Gedächtnislücken bemerkbar machen, und die lebenspraktische Ella (Helen Mirren) sind auf einer Reise, deren Ziel nur sie selber kennen. Ein Film zum Einstimmen auf den Marktplatz 60plus vom 16. Mai 2020 in der Kornschütte. Anschliessend lädt das Forum Luzern60plus das Publikum zu einem Glas Wein ein.
Flyer

Offene Mittagstische (aktuell finden keine Mittagstische statt)
An 15 verschiedenen Orten in der Stadt Luzern gibt es das Angebot von Offenen Mittagstischen für alle, bereitgestellt von der Katholischen und der Reformierten Kirche und vom Verein Sentitreff. Die Idee dahinter: Essen in Gemeinschaft mit andern Menschen, ein feines Essen zu einem günstigen Preis. Die Übersicht im Flyer.


Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist

Für den deutschen Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx gibt es nach Corona niemals eine Rückkehr zur Normalität. Es gebe historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändere. Und das sei jetzt. Matthias Horx überrascht immer wieder mit provokativen, humorvollen und aufmunternden Vorträgen. Zu Corona sagt er, verzichten müsse nicht unbedingt Verlust bedeuten. "Nach einer ersten Schockstarre fühlten sich viele erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzicht müsse nicht unbedingt Verlust bedeuten....Vielleicht werden wir uns wundern, wenn Trump im November abgewählt wird, wenn die AFD ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen zeigt, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben....Vielleicht war das Virus ein Sendbote aus der Zukunft mit der Botschaft: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden."  

Link: Die Zukunft nach Corona

Der Journalismus als Mitverantwortlicher der Klimakrise
Im EDITO 4/2019, der Zeitschrift der Schweizer Journalisten und der Gewerkschaft Syndicom, schreibt Christoph Keller über die Mitverantwortung der Journalisten und Journalistinnen an der lebensbedrohenden Klimakrise. In den Redaktionen gingen die Alarmlampen an, wenn über die Klimakrise berichtet werden müsse. "Bitte keine Ideologie, bitte für Ausgewogenheit sorgen und am besten noch einen Klimakritiker einladen, aus Angst, es werde Beschwerden hageln von rechts." Wir bräuchten jedoch eine demokratische Debatte und einen Journalismus mit Haltung. In England habe der "Guardian" eine führende Rolle bei der Berichterstattung über das Klima eingenommen. "It's time to act", laute das Motto. Der "Guardian" setze auf einen lösungsorientierten, qualitativ hochstehenden Journalismus mit einem globalen Blick. Nicht zuletzt wolle der "Guardian" selbst bis 2030 klimaneutral sein. Davon seien grosse, auch öffentlich-rechtliche Medienhäuser in der Schweiz noch weit entfernt. - Christoph Keller war bis im Frühjahr 2019 Leiter der Redaktion Kunst&Gesellschaft von Radio SRF2Kultur, war Autor vieler Sendungen in den Formaten Kontext, Pasage, Hörpunkt. Vorher war er lange Jahre Reporter beim Magazin des Tages-Anzeiger und bei der WochenZeitung WoZ. Er ist auch Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule für Künste und Dozent an der Jornalistenschule MAZ in Luzern.
https://www.edito.ch/warum-die-klimakrise-kein-journalistisches-spielfeld-sein-darf/


Senioren in Mietwohnungen
Das Buch «Seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt» vertieft als dritter Band in der Studienreihe «Demografie und Wohnungswirtschaft», welche Besonderheiten Senioren als Zielgruppen auf dem Mietwohnugsmarkt aufweisen. Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten.
Bestellung: Das Buch kann für 45 Franken per E-Mail (buch@zimraum.ch) bestellt werden.

Zürich will altersfreundlicher werden
Anfang 2020 will der Stadtrat von  Zürich eine neue Altersstrategie verabschieden. Die Absicht: Zürich soll einer Bevölkerung gerecht werden, die im Alter mobiler, selbstbestimmter und individueller leben will als frühere Generationen. Die Alten wollten einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Jetzt kann die Bevölkerung ihre Merinung dazu in einer Onlinebefragung einbringen. "Wir wollen die Ideen der Profis mit jenen der Einwohnerinnen und Einwohner vergleichen", sagt Projektleiter Benno Seiler vom Gesundheits- und Umweltdepartement.

Tages-Anzeiger Besser altern 17-06-19.pdf