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Agenda

Kulturtipps der Programmgruppe Kultur für Februar 2019:

Charlotte Schulthess empfiehlt die Orgelvesper mit Ignace Michiels in der Jesuitenkirche (Dienstag, 12. Februar 2019 um 18.00 Uhr).

Eugen Mugglin geht zur Neubad Lecture  "Schwarze Löcher sind die Zombies des Weltraums" im Neubad (Donnerstag, 14. Februar 2019 um 20.00 Uhr).

Hans Beat Achermann besucht die Vernissage zur neuen Ausstellung von Henri Spaeti im sic!Raum für Kunst (Samstag, 16. Februar 2019 um 17.00 Uhr).

Irene Graf freut sich auf Literatur live: Der Trafikant, eine szenische Bearbeitung des Romans von Robert Seethaler mit Hanspeter Müller-Drossart (Mittwoch, 20. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Theater Pavillon).

Die persönlichen Kulturtipps für Februar 2019

Weitere Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte:

Mittwoch, 23. Januar 2019, 14.00-16.00 Uhr, sowie jeweils Mittwoch, 30.1./ 6.2./ 13.2./ 13.3./ 20.3./ 27.3./ 3.4./ 10.4. im Pfarreizentrum St. Leodegar, St. Leodegarstrasse 6a, Luzern

Lust zum Tanzen?

Im Rahmen des Projekts Bewegung und Begegnung sind Sie mit Live-Musik am Flügel zum Tanzen eingeladen. Gespielt werden Melodien und Rhythmen aus aller Welt. Auch lüpfige Volkstänze gehören dazu. Wir tanzen in freier Form, kein Paartanz. Anschliessend gibt es Kaffee und etwas Süsses. Weitere Informationen auf dieser Website unter «Alterspolitik/ Angebote.

Donnerstag, 4. April 2019, 17.00 bis 19.30 Uhr, im KKL Luzern, Konzertsaal
Lebensaben(d)teuer. Wohnen heute und morgen
Sich zu Hause fühlen, selbstbestimmt den Tagesablauf gestalten, Freundschaften pflegen - wir wollen auch den dritten und vierten Lebensabschnitt geniessen. Individuelles Wohnen im Alter - Traum oder Realität? Zu Gast bei Moderator Kurt Aeschbacher sind Heidi-Maria Glössner, Franco Knie, Hanspeter Latour und Erika Stutz. Eine Veranstaltung der Pro Senectute. Eintritt 35 Franken.
Tickets
www.kkl-luzern.ch   

 

Offene Mittagstische
An 15 verschiedenen Orten in der Stadt Luzern gibt es das Angebot von Offenen Mittagstischen für alle, bereitgestellt von der Katholischen und der Reformierten Kirche und vom Verein Sentitreff. Die Idee dahinter: Essen in Gemeinschaft mit andern Menschen, ein feines Essen zu einem günstigen Preis. Die Übersicht im Flyer.

Geschichten zur Geschichte
Der Luzerner Historiker Kurt Messmer publiziert auch dieses Jahr im Blog des Nationalmuseums historische Beiträge. Zurzeit geht es in fünf Folgen um die Helvetik. 1798 war der erste Anlauf zur modernen Schweiz. Der zweite folgte im Winter 1830/31 (Volkstage). Das waren ln und für Luzern besonders turbulente Ereignisse. Lesen lohnt sich.
www.blog.nationalmuseum.ch


Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Beliebte Luzerner Seniorenuniversität
Es ist Januar, das bedeutet unter anderem auch, dass das neue Semester an der Seniorenuni Luzern begonnen hat. Wie die Luzerner Zeitung berichtet, ist die Luzerner Seniorenuniversität „beliebt wie nie". "Während andere Seniorenunis stagnieren, nimmt bei jener in Luzern die Mitgliederzahl von Jahr zu Jahr zu“. Heute zählt sie rund 4000 Mitglieder. 2008 waren es noch 2500. Für den Boom gebe es mehrere Gründe. Einer davon ist die Anzahl der Vorträge, die in Luzern fast doppelt so hoch ist wie in andern Schweizer Städten. Angeboten würden über 80 Vorträge, dazu kämen viele mehrteilige Seminare, wird Michel Hubli, Präsident der Seniorenuni Luzern zitierte. Ein anderer Grund ist die Vielfalt der Angebote, von denen Themen zu Geschichte und Kunst und Weltpolitik besonders begehrt seien. Senioren, die 50 Franken Mitgliederbeitrag bezahlen, erhalten für die Vorträge eine Reduktion sechs bis acht Franken. Ohne Mitgliedschaft kostet der Eintritt für eine Vorlesung 18 Franken.  Laut LZ erwartet Michel Hubli weiterhin steigende Mitgliederzahlen: “Die Babyboomjahrgänge kommen jetzt ins Pensionsalter.“

https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/die-seniorenuni-ist-beliebt-wie-nie-ld.1085853 

Das aktuelle Programm der Seniorenuniversität finden Sie unter www.sen-uni-lu.ch

Die Bedeutung des Lokaljournalismus
Die Politologen Daniel Kübler und Christopher Goodmann haben in einer Studie den Einfluss des Lokaljournalismus auf die politische Beteiligung in den Gemeinden untersucht (Demokratieforschung an der Universität Zürich). Der Schluss aus der Studie: Wenn jemand über seine Region Bescheid weiss, ist die Chance grösser, das er oder sie an Wahlen und Abstimmungen teilnimmt. Und je höher die Auflage der lokalen Zeitungen und je mehr Medien über lokale Politik berichten, desto grösser ist die Wahlbeteiligung in den Gemeinden. Basis der Studie sind Erhebungen in den Mertropolitanräumen Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Luzern und Lugano. Der Bericht und ein Interview mit Daniel Kübler sind erschienen in EDITO 6/18, im Schweizer Medienmagazin von Syndicom, der Gewerkschaft für Medien und Kommunikation.

Edito_0618_Lokalzeitung.pdf

Edito_0618_Qualität.pdf 

Demenzkrankheiten: Gute Nachrichten
Die Zahl an Demenz-Neuerkrankungen hat in den letzten Jahren in der Schweiz deutlich abgenommen. Als Hauptgrund für diese Trendumkehr sehen Fachleute die verbesserte vaskuläre Gesundheit der Bevölkerung. Die Menschen haben heute gesündere Blutgefässe als noch vor dreissig und vierzig Jahren. Die Herz-Kreislaufkrankheiten sind seit 1995 um über 25 Prozent zurückgegangen. Und fast gleichzeitig begann die Zahl von neu an Demenz Erkrankten zu sinken. Der Altersmediziner Andreas Schönenebrger sagt, die Blutgefässe spielten beim Abbau der Hirnsubstanz eine weit grössere Rolle als bisher angenommen. Darum: Mit einfachen Lebenstiländerungen kann man  der Demenz vorbeugen. Dazu gehören ein Blutdruck und Blutzuckerwert im Normbereich, viel Bewegung, um die Blutgefässe elastisch zu halten, gesundes Essen mit Mischkost wie in Mittelmeerländern, moderater Alkoholkonsum und genügend Schlaf.
www.tagesanzeiger.ch/Das Demenzrisiko lässt sich halbieren

 

Mehr Schutz für ältere Menschen auf dem Wohnungsmarkt

Fred Lauper ist tot. Nach vierzig Jahren in der gleichen Wohnung in Bern sollte er plötzlich ausziehen. Die Aufregung, das Mieterstreckungsverfahren und die Schikanen des Vermieters ertrug der gesundheitlich geschwächte Senior nicht mehr. Ralph Hug, der Redaktor der Zeitung des Schweizer Mieterinnen- und Mieterverbandes, beschreibt diesen und andere Fälle in der Oktoberausgabe 5/2018. Und er erzählt, wie die parlamentarische Initiative von Nationalrat Carlo Sommaruga für mehr Schutz für ältere Menschen auf dem Wohnungsmarkt in Bern nach kurzer Diskussion ohne vertiefte Auseinandersetzung von der bürgerlichen Mehrheit abgelehnt worden ist. In der gleichen Ausgabe erzählt Esther Banz in einer Reportage, wie Swiss Life, die ehemalige Rentenanstalt und Genossenschaft, in Regensdorf eine Wohnsiedlung abreisst. Vielen älteren Menschen droht deshalb der Rauswurf. Betroffene berichten, wie sie diese missliche Situation erleben.
www.Mieterverband.ch / M+W_5.2018_WEB.pdf

Städte überdenken ihre Alterspolitik

Im Magazin 3/18 der Hochschule Luzern finden sich zwei informative Beiträge zur Frage, wie Städte zu mehr Altersfreundlichkeit gelangen könnten. Die Stadt Schaffhausen zum Beispiel hat Altersheime zu drei quartierbezogenen Dienstleistungszentren mit verschiedenen Wohnangeboten und Serviceleistungen umfunktioniert. Schaffhausen sei ein Vorbild, sagt Jürgen Stremlow, Experte für Sozialpolitik an der Hochschule Luzern. Es sei höchste Zeit, die kommunale Alterspolitik weiterzuentwickeln. In einem weitern Beitrag sagt Rita Gisler, Geschäftsleiterin des Schweizer Netzwerks altersfreundlicher Städte, es fehle an altersgerechtem Wohnraum. Die Städte hätten wenig Einfluss auf die Bautätigkeit. HSLU Magazin 29 Titelgeschichte B.pdfehe.

Vergiss mich nicht
Je älter wir werden, umso öfter müssen wir uns von einer besten Freundin, einem langjährigen Freund verabschieden – auf dem Friedhof. Lebendig bleiben diese Verstorbenen in unseren Gedanken. Wie tröstlich aber noch etwas anderes sein kann, ist in einer Oma-Kolumne der Süddeutschen Zeitung anrührend beschrieben. Hier nachzulesen.

Aktives Altern
Statistik kann staubtrocken sein. Oder das Gegenteil. Wie eine Publikation des Bundesamtes für Statistik BFS, welche die Entwicklung zahlreicher Faktoren zur demografischen Alterung aufzeigt und sie mit Grafiken anschaulich macht. Beeindruckend, wie sich z.B. die Alterspyramiden von 1900 und 2016 unterscheiden. Mehr erfahren kann man in der 16seitigen Publikation über die Lebenserwartung, Gesundheit und Krankheit, Altersarmut, Inanspruchnahme von Hilfe etc. Eine Schlussfolgerung aus dem Heft lautet, dass „ein immer grösserer Teil der Schweizer Bevölkerung bis 80 Jahre in körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden aktiv altern kann. Dies (…) darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gesundheit älterer Menschen stark heterogen ist. Massnahmen zur Förderung des aktiven Alterns sind weiterhin gefragt, damit die Bevölkerung in guter Gesundheit altern, unabhängig bleiben und aktiv am sozialen Leben teilhaben kann.“
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