Agenda

Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

Donnerstag, 26. April, 18.30 Uhr, Viva Luzern Rosenberg
Festhalten, umdeuten, loslassen
Angehörigsein, wenn Eltern, Partner oder Partnerin in eine Pflegeinstitution eintreten. Bettina Ugolini, Leiterin der psychologsichen Beratungsstelle "Leben im Alter" der Universität Zürich, spricht zum Thema und all den Fragen um Trauer und Angst, vielleicht der Wut und der Scham.

Samstag, 28. April 2018, 14.00 bis 16.30 Uhr, Hirtenhof
Familien-Spielnachmittage im Generationenpark Hirtenhof
Zur Saisoneröffnung lädt die IG Generationenpark zu einem Familien-Spielnachmittag auf die Spielwiese Hirtenhof bei der Endstation der VBL-Linie 8 ein. Mit Spielen und Kuchen. Unter Anleitung können die Bewegungsgeräte benutzt werden. Der Generationenpark Hirtenhof ist aus dem Projekt "Altern in Luzern" hervorgegangen und wird nun von der IG Generationenpark organisiert. Weitere Spielnachmittage finden am 2., 9., 16. und 23. Mai statt, jeweils von 14.00 bis 16.30 Uhr (nur bei trockenem Wetter). An allen Veranstaltungen ist diverses Spielmaterial vorhanden. Es ist erwünscht, dass Kinder, Eltern, Seniorinnen und Senioren ihre Lieblingsspiele von früher und heute mitnehmen. Der Flyer

Samstag, 28. April, und Samstag, 26. Mai 2018, 14.00 bis 15.45 Uhr, Historisches Museum Luzern
Die Stadt boomt und wächst!
Mit gemeinsamen Stadtspaziergängen für Jung und Alt will die Stadt Luzern zur Auseinandersetzung mit der städtischen Entwicklung anregen. Der Historiker und ehemalige Stadtrat Ruedi Meier wird auf seiner Führung die verschiedene Wachstumsringe und Erweiterung der Kernstadt sichtbar machen: der innere Mauerring, der Löwengraben, die äussere Mauer aus dem 14. Jahrhundert (die Musegg) sowie die Wohnquartiere an den Stadtgrenzen. Treffpunkt vor dem Historischen Museum Luzern bei der Spreuerbrücke. Eintritt frei, keine Anmeldung nmötig. Der Flyer

Sonntag, 29. April, 20 Uhr, Kleintheater Luzern
Faltenrock, Vol. 8
Zu alt für die Disco? Zu jung für nachmittägliche Tanztees im Alters- oder Pfarreiheim? Keine Lust auf Foxtrott und Wiener Walzer? Alle um die 60 können bei «Faltenrock» das Tanzbein zu der Musik schwingen, mit der sie aufgewachsen sind: Boogie, Twist und Rock’n‘Roll der Sechziger und Siebziger. Willkommen bei «Faltenrock», der Tanzveranstaltung für die reifere Generation. In Zusammenarbeit mit Grauer Star – Der Kulturclub.
www.kleintheater.ch

Mittwoch, 2. Mai 2018, 18.30 Uhr, MaiHof, Weggismattstr. 9, Luzern
Eigene Vorsorge und gesetzliche Vertretungsrechte
Mit einem Vorsorgeauftrag und einer Patientenverfügung kann sichergestellt werden, dass der eigene Wille berücksichtigt wird, wenn dieser bei Verlust der Urteilsfähigkeit infolge Unfall oder Krankheit nicht mehr geäussert werden kann. Angela Marfurt, Präsidentin der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Luzern, und Peter Vogel, Pro Senectute, informieren über die Rechtslage. Der Vortrag ist eine weitere Etappe der Lebensreise "Das hohe Alter", die von der Abteilung Alter und Gesundheit der Stadt Luzern organisiert wird. Eintritt ist frei.

Samstag, 12. Mai, 14.Uhr, Bahnhof Emmenbrücke
Die Stadt wächst nordwärts

Mit gemeinsamen historischen Spaziergängen für Jung und Alt will die Stadt Luzern zur Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Stadt Luzern anregen. Unter kundiger Führung von Kurt Messmer, Historiker, wird die Viscosistadt erkundet. Welten liegen zwischen der Zeit um 1900 und der Gegenwart. Emmen erlebte ein Wirtschaftswunder, aber auch eine typische Krise des Industriesektors. Heute stehen die Pionierbauten der ehemaligen Viscose und die Wahrzeichen des Aufschwungs dicht beieinander. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.
Informationen

Sonntag, 27. Mai 2018, 20 Uhr, Kleintheater Luzern
Falten­rock Vol. 9
Zu alt für die Disco? Zu jung für nachmittägliche Tanztees im Alters- oder Pfarreiheim? Keine Lust auf Foxtrott und Wiener Walzer? Alle um die 60 können bei «Faltenrock» das Tanzbein zu der Musik schwingen, mit der sie aufgewachsen sind: Boogie, Twist und Rock’n‘Roll der Sechziger und Siebziger. Willkommen bei «Faltenrock», der Tanzveranstaltung für die reifere Generation. In Zusammenarbeit mit Grauer Star – Der Kulturclub.
www.kleintheater.ch

Samstag, 16. Juni 2018, ab 16 Uhr im Viva Rosenberg in Luzern
Genossenschaft Zeitgut feiert
Die Genossenschaft Zeitgut Luzern, die mit Freiwilligenarbeit die Nachbarschaftshilfe fördert, feiert am Samstag, 16. Juni, das fünfjährige Bestehen. Nach der Generalversammlung findet ab 16 Uhr ein grosses Jubiläumsfest mit Essen, Trinken und Musik im Viva Rosenberg in Luzern statt. Weitere Jubiläumsveranstaltungen folgen am Montag, 3. September, zum Thema "Die letzten Lebensdinge selber regeln" sowie am Donnerstag, 15. November, mit Gerald Hüther zu "Nachbarschaft und Freiwilligenarbeit". Flyer 
www.zeitgut.org 

Queen Victoria in der Schweiz

Während fünf Wochen hielt sich die britische Monarchin Queen Victoria vor 150 Jahren in der Schweiz, die meiste Zeit in Luzern auf. Der Reise der damals mächtigsten Frau der Welt widmet das Historische Museum eine Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen. Dazu zählt auch auch eine Theatertournee. Die Königin liest aus ihrem Tagebuch. Dabei kommen ihre verschiedenen Rollen als Monarchin, Touristin, Familienfrau und Trauernde (ihr Gatte starb wenige Jahre zuvor) zum Tragen. Spieldaten und Detailprogramm unter www.historischesmuseum.ch 

Geschichten zur Geschichte
Der Luzerner Historiker Kurt Messmer publiziert auch dieses Jahr im Blog des Nationalmuseums historische Beiträge. Den Auftakt machen die «Gnädige Herren», es folgen Themenbeiträge zum Bauernkrieg, zur Helvetia und zu den in und für Luzern turbulenten Ereignissen von 1830/31. Lesen lohnt sich:
www.blog.nationalmuseum.ch

Mehr Lebensqualität für Demenzbetroffene
Die Luzerner Infostelle Demenz bietet demenzbetroffenen Menschen vielfältige Möglichkeiten, durch Bewegung und geistige Aktivitäten den Alltag zu bereichern und die Lebensqualität zu steigern. Gemeinsam mit anderen etwas unternehmen – ein Spaziergang am See, einen Ausflug ins Tropenhaus Wolhusen, Tanzen, Singen, Musizieren. Diese und weitere Möglichkeiten stehen Menschen mit Demenz offen. Gestartet wird am 25. Januar mit einem 3-stündigen Kochplausch.
Auskunft, Programm: Infostelle Demenz Luzern, Tel. 041 210 82 82 / Email: infostellae@alz.ch


Lesen. Hören. Schauen.
Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Pflegestress, weil das qualifizierte Personal fehlt

Die Sonntagszeitung hat die Daten aller Alters- und Pflegeheine in der Schweiz analysiert und mit zahlreichen Betreuern gesprochen. Was dabei erkennbar geworden ist: In Hunderten von Heimen nimmt die Qualität der Pflege und Betreuung alter Menschen messbar ab. Der Hauptgrund: Stress und unhaltbare Arbeitsbedingungen führen zunehmend zu einer Überforderung beim Personal. Bei fast zwanzig Prozent aller Heime ist zwischen 2012 und 2016 qualifiziertes Personal abgebaut worden. Das zeigen die Zahlen aus dem Bundesmt für Gesundheit.
In jedem fünften Heim herrscht Pflegestress

Palliative-Pflege am Limit
Was in Medienberichten und in der Studie von Carlo Knöpfel zum Thema Betreuung von älteren Menschen (siehe Interview mit Sozialdirektor Martin Merki unter "Aktuell") dargelegt wird, kommt mit zugespitzter Aussage im "Echo der Zeit" - Beitrag vom 29. März herüber: "Die Palliativpflege ist am Limit" und es gibt keinen Platz zum Sterben. Regula Ziehler, Pflegeleiterin im Hospiz Aargau, macht auf die finanziellen Engpässe in der Hospizszene aufmerksam: "Liebe und Zuwendung stehen nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen." Und Sabine Moser vom Spitex-Brückendienst Luzern macht auf die Folgen aufmerksam: "Weil die Leute nicht den richtigen Platz finden, wird manchmal auch Exit ein Thema." Der Bund weiss um die Lücken. Eine Untersuchung des BAG soll den Nutzen von Sterbehospizen aufzeigen.

www.srf.ch

Alterspolitik - Die Themen drehen sich im  Kreise
Dutzende von Berichten legte die Bundesverwaltung in den letzten Jahren zur Alterspolitik vor. Doch die politisch Verantwortlichen kommen nicht wirklich weiter. In der Aargauer Zeitung hat Anna Wanner mit dem bekannten Soziologen Peter Gross über neue Wege gesprochen, wie eine Altersreform gelingen könnte. Er plädiert vor allem für ein positiveres Bild des Älterwerdens. Die Sichtweise jung gegen alt, stört ihn gewaltig. "Nicht die Jungen finanzieren die Renten, sondern die Erwerbstätigen", sagt Gross. Und weiter: "Die Rentner bezahlen ihren gesellschaftlichen und finanziellen Beitrag über Einkommens- und Vermögenssteuern, über Mehrwertsteuern, über höhere Krankenkassenprämien und unentgeltliche Leistungen wie das Hüten von Enkelkindern."
Wird die Politik der alternden Gesellschaft gerecht?

Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung machen
In einem Beitrag im Tages-Anzeiger bringt Redaktorin Lilian Minor die Bedeutung von Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung in wenigen Worten auf den Punkt. Es ist wichtig, dass jede Person ihren Willen für den Fall einer Urteilsunfähigkeit schriftlich dokumentiert und hinterlegt. Medizinische Wünsche werden in einer Patientenverfügung formuliert.
Auch Ehepartner sollten sich absichern - 1.pdfger


Wer zahlt die Pflegeheimkosten?
Welche Kosten müssen Kinder übernehmen, wenn ihre Eltern pflegebedürftig werden? Diese Frage stellt die NZZ in einem Beitrag unter dem Titel „Eltern im Pflegeheim – wer zahlt?“ Falls das Einkommen aus AHV und zweiter Säule für die Bezahlung des Pflegeheimaufenthalts nicht mehr ausreichen, können in erster Linie Ergänzungsleistungen EL beantragt werden. Auch das Vermögen kann für die Bezahlung eingesetzt werden, allerdings nur bis zu einem Freibetrag. Dieser liegt aktuell bei 37‘500 Franken bei Alleinstehenden und bei 60‘000 Franken für Ehepaare. Massgebend für die Kostenübernahme durch Kinder (oder auch Eltern) ist das ZGB. Dort heisst es, wer in günstigen Verhältnissen lebe, sei verpflichtet Verwandte in auf- oder absteigender Linie zu unterstützen. Bemessungsgrundlage für „günstige Verhältnisse“ ist das steuerbare Einkommen und Vermögen. Es beträgt für Alleinstehende 120‘000, für Verheiratete 180‘000 Franken. Unterstützung ist somit nur zu leisten, wenn Kinder mehr verdienen.
Zum NZZ-Artikel