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Kulturtipps

der Programmgruppe Kultur für Juni 2018:

Rosette Christen Salber empfiehlt: "Luzerns Stadtbefestigung - die Museggmauer", Samstag, 9. Juni 2018, 16 bis 18 Uhr, Treffpunkt bei der Touristen-Information im Bahnhof.

Erika Frey Timillero empfiehlt: "L'intrusa", Film von Leonardo di Costanzo (I/CH 2017), Donnerstag, 14. Juni, 18.30 Uhr, im Stattkino.

Eugen Mugglin empfiehlt: "Zur Ästhetik des Staunens in der Gegenwar", Vortrag von Nicola Gess, Literaturwissenschaftlerin, Uni Basel, Donnerstag, 21. Juni 2018, 20.00 Uhr, im Neubad.

Hans Beat Achermann empfiehlt: "Urner Sagen" mit Walter Sigi Arnold und Beat Föllmi, Donnerstag, 28. Juni. 18.00, im Kulturhof Hintermusegg.


Die ausführlichen Kulturtipps


Agenda

Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

15.Juni bis 1.Juli 2018, Kornschütte                                                     René Büchi: «Objekte»
Der 1939 in Kriens geborene Künstler stellt mit streng reduzierten Mitteln aber mit sinnlicher Intensität Raum und Bewegung als Essenz von Leben und Kunst dar. René Büchi unterrichtete neben seiner freien künstlerischen Arbeit von 1983 bis 2004 an der Schule für Gestaltung, später Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern.

Vom 16. Mai bis 26. September, Inseli-Park
Tai Chi- und Qi Gong-Kurs
Gesund im Alter dank Bewegung: Vom 16. Mai bis 26. September 2018 findet jeweils am Mittwochmorgen auf dem Inseli-Park für Personen über 60 Jahren ein kostenloser Tai Chi- und Qi Gong-Kurs statt. Bewegung weckt die Lebensfreude und stärkt das Gleichgewicht. Mit diesem von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz finanzierten Angebot wollen die Stadt Luzern, Pro Senectute und der Kanton Luzern die Gesundheit der älteren Bevölkerung fördern. Flyer

Sonntag, 24. Juni 2018, 10.00 Uhr - 17.00 Uhr im Friedenstal
Naturoase für Alt und Jung
Von der ehemaligen Kehrichtdeponie zur vielfältigen Naturoase für alle! Nach Abschluss der Altlastensanierung ist der neu entstandene Grünraum zwischen Reuss und Rotsee nun für die Bevölkerung zugänglich. Am Entdeckertag stellen Infostände und Kurzführungen die Lebensräume und deren Bewohner vor: Fische, Frösche, Fledermäuse, Biber und Co. Ausserdem erhalten Jung und Alt Einblick in die Fischzuchtanlage, die städtische Kompostieranlage, die Stadtgärtnerei, den Waldfriedhof und die neuen Familiengärten. Für Speis und Trank sorgt ein gemütliches Outdoor-Beizli. Alle Attraktionen finden während des ganzen Tages statt.

Historisches Museum Luzern
Queen Victoria in der Schweiz
Während fünf Wochen hielt sich die britische Monarchin Queen Victoria vor 150 Jahren in der Schweiz, die meiste Zeit in Luzern auf. Der Reise der damals mächtigsten Frau der Welt widmet das Historische Museum eine Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen. Dazu zählt auch auch eine Theatertournee. Die Königin liest aus ihrem Tagebuch. Dabei kommen ihre verschiedenen Rollen als Monarchin, Touristin, Familienfrau und Trauernde (ihr Gatte starb wenige Jahre zuvor) zum Tragen.  Spieldaten und Detailprogramm

Geschichten zur Geschichte
Der Luzerner Historiker Kurt Messmer publiziert auch dieses Jahr im Blog des Nationalmuseums historische Beiträge. Den Auftakt machen die «Gnädige Herren», es folgen Themenbeiträge zum Bauernkrieg, zur Helvetia und zu den in und für Luzern turbulenten Ereignissen von 1830/31. Lesen lohnt sich:
www.blog.nationalmuseum.ch

 

Lesen. Hören. Schauen.
Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Das Pflegeheim ist nicht die einzige Lösung.
Die Gemeinde Horgen geht neue Wege, um Betagte und deren Angehörige zu Hause zu unterstützen. Esther Meier kann so ihren an Alzheimer erkrankten Partner selber betreuen. Darüber berichtet Dorothee Vögeli in der NZZ vom 26.4.2018.
Zum Artikel: «Wie Frau Meier ihren demenzkranken Mann pflegt»

Aktives Altern
Statistik kann staubtrocken sein. Oder das Gegenteil. Wie eine aktuelle Publikation des Bundesamtes für Statistik BFS, welche die Entwicklung zahlreicher Faktoren zur demografischen Alterung aufzeigt und sie mit Grafiken anschaulich macht. Beeindruckend, wie sich z.B. die Alterspyramiden von 1900 und 2016 unterscheiden. Mehr erfahren kann man in der 16seitigen Publikation über die Lebenserwartung, Gesundheit und Krankheit, Altersarmut, Inanspruchnahme von Hilfe etc. Eine Schlussfolgerung aus dem Heft lautet, dass „ein immer grösserer Teil der Schweizer Bevölkerung bis 80 Jahre in körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden aktiv altern kann. Dies (…) darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gesundheit älterer Menschen stark heterogen ist. Massnahmen zur Förderung des aktiven Alterns sind weiterhin gefragt, damit die Bevölkerung in guter Gesundheit altern, unabhängig bleiben und aktiv am sozialen Leben teilhaben kann.“
DEMOS 1/2018 herunterladen

Pflegestress, weil das qualifizierte Personal fehlt

Die Sonntagszeitung hat die Daten aller Alters- und Pflegeheine in der Schweiz analysiert und mit zahlreichen Betreuern gesprochen. Was dabei erkennbar geworden ist: In Hunderten von Heimen nimmt die Qualität der Pflege und Betreuung alter Menschen messbar ab. Der Hauptgrund: Stress und unhaltbare Arbeitsbedingungen führen zunehmend zu einer Überforderung beim Personal. Bei fast zwanzig Prozent aller Heime ist zwischen 2012 und 2016 qualifiziertes Personal abgebaut worden. Das zeigen die Zahlen aus dem Bundesmt für Gesundheit.
In jedem fünften Heim herrscht Pflegestress

Palliative-Pflege am Limit
Was in Medienberichten und in der Studie von Carlo Knöpfel zum Thema Betreuung von älteren Menschen (siehe Interview mit Sozialdirektor Martin Merki unter "Aktuell") dargelegt wird, kommt mit zugespitzter Aussage im "Echo der Zeit" - Beitrag vom 29. März herüber: "Die Palliativpflege ist am Limit" und es gibt keinen Platz zum Sterben. Regula Ziehler, Pflegeleiterin im Hospiz Aargau, macht auf die finanziellen Engpässe in der Hospizszene aufmerksam: "Liebe und Zuwendung stehen nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen." Und Sabine Moser vom Spitex-Brückendienst Luzern macht auf die Folgen aufmerksam: "Weil die Leute nicht den richtigen Platz finden, wird manchmal auch Exit ein Thema." Der Bund weiss um die Lücken. Eine Untersuchung des BAG soll den Nutzen von Sterbehospizen aufzeigen.

www.srf.ch

Alterspolitik - Die Themen drehen sich im  Kreise
Dutzende von Berichten legte die Bundesverwaltung in den letzten Jahren zur Alterspolitik vor. Doch die politisch Verantwortlichen kommen nicht wirklich weiter. In der Aargauer Zeitung hat Anna Wanner mit dem bekannten Soziologen Peter Gross über neue Wege gesprochen, wie eine Altersreform gelingen könnte. Er plädiert vor allem für ein positiveres Bild des Älterwerdens. Die Sichtweise jung gegen alt, stört ihn gewaltig. "Nicht die Jungen finanzieren die Renten, sondern die Erwerbstätigen", sagt Gross. Und weiter: "Die Rentner bezahlen ihren gesellschaftlichen und finanziellen Beitrag über Einkommens- und Vermögenssteuern, über Mehrwertsteuern, über höhere Krankenkassenprämien und unentgeltliche Leistungen wie das Hüten von Enkelkindern."
Wird die Politik der alternden Gesellschaft gerecht?

Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung machen
In einem Beitrag im Tages-Anzeiger bringt Redaktorin Lilian Minor die Bedeutung von Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung in wenigen Worten auf den Punkt. Es ist wichtig, dass jede Person ihren Willen für den Fall einer Urteilsunfähigkeit schriftlich dokumentiert und hinterlegt. Medizinische Wünsche werden in einer Patientenverfügung formuliert.
Auch Ehepartner sollten sich absichern - 1.pdfger

 

Wer zahlt die Pflegeheimkosten?
Welche Kosten müssen Kinder übernehmen, wenn ihre Eltern pflegebedürftig werden? Diese Frage stellt die NZZ in einem Beitrag unter dem Titel „Eltern im Pflegeheim – wer zahlt?“ Falls das Einkommen aus AHV und zweiter Säule für die Bezahlung des Pflegeheimaufenthalts nicht mehr ausreichen, können in erster Linie Ergänzungsleistungen EL beantragt werden. Auch das Vermögen kann für die Bezahlung eingesetzt werden, allerdings nur bis zu einem Freibetrag. Dieser liegt aktuell bei 37‘500 Franken bei Alleinstehenden und bei 60‘000 Franken für Ehepaare. Massgebend für die Kostenübernahme durch Kinder (oder auch Eltern) ist das ZGB. Dort heisst es, wer in günstigen Verhältnissen lebe, sei verpflichtet Verwandte in auf- oder absteigender Linie zu unterstützen. Bemessungsgrundlage für „günstige Verhältnisse“ ist das steuerbare Einkommen und Vermögen. Es beträgt für Alleinstehende 120‘000, für Verheiratete 180‘000 Franken. Unterstützung ist somit nur zu leisten, wenn Kinder mehr verdienen.
Zum NZZ-Artikel