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Agenda

Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

Donnerstag, 23. August, 19 Uhr 30, Stadtbibliothek Luzern, Bourbaki-Panorama

Buchvernissage «Steinbachs Reise» von Rolf Käppeli

Der in Luzern geborene und aufgewachsene Autor, Journalist, Schulleiter und Schulberater hat mit über 70 Jahren seinen ersten Roman geschrieben. «Steinbachs Reise» reflektiert das Leben eines 68ers, der für mehr Demokratie und Chancengleichheit kämpft und dabei auch immer wieder scheitert. Als Mutbürger läuft er Gefahr, zum Wutbürger zu werden. Rolf Käppeli liest aus dem Buch, musikalisch umrahmt von Michael Bucher. Gesprächsmoderation: Max Schmid. Eintritt frei.

Freitag, 24. August, 10.00 Uhr, Viva Luzern Wesemlin (Bus Nr. 7, Haltestelle Felsberg)
Netzwerk Luzern80plus
Das Netzwerk Luzern80plus organisiert einen regelmässigen Stamm im Viva Luzern Wesemlin. Der nächste findet am Freitag, 24. August statt.  Die folgenden Treffen sind am 7. September (Luzerner Polizei: Prävention/Diebstahl/Betrug) sowie für den 21. September vorgesehen. Der Stamm wird in Kooperation mit der Fachstelle Altersfragen der Stadt Luzern und Innovage durchgeführt. Alle Interessierten sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Freitag, 24. August, 15.30 bis 21.30 Uhr, Sommerfest im Viva Luzern Eichhof
Ein buntes Sommerfest
Im und ausserhalb des Betagtenzentrums Eichhof sorgen Drehorgelspieler, ein Kinderkarussell, Ballonkünstler und Marktstände mit Speis und Trank für festliche Stimmung. Für die Attraktion des Abends sorgen Sänger NOAH & Band aus Luzern. Für Bewohnende, Mitarbeitende und Freiwillige sind Speisen und Getränke gratis.

Mittwoch, 22. bis Samstag, 25. August, ab 22 Uhr im Sentitreff
Weltmusik-Festival
Und wieder ist der Sentitreff Gastgeber für acht Musikgruppen aus aller Welt während des Lucerne-Festivals in den Strassen von Luzern. Bands aus Südafrika, Argeninien, Usbekistan und Griechenland werden an vier Abenden im schönen Sentitreff-Innenhof die musikalische Tradition ihrer Länder zum Erklingen bringen und die Gäste zum Tanz, zum Mitsingen oder auch einfach zum Geniessen einladen.

Sonntag, 26. August, 14 Uhr 15, Steinhof-Pflegeheim
Musigplausch
Die Unicorn Jazz Band spielt guten alten Old-Time-Jazz in klassischer Besetzung. Im Steinhof gehört die Band mit hochkarätigen Amateuren aus Ballwil und dem Muotathal zu den Stammgästen am Musigplausch.

Samstag, 8. September, 14.00 bis 15.30 Uhr
Führung im Friedental
Im Zyklus "Lebensreise", organisiert von der Fachstelle für Altersfragen der Stadt Luzern, führt der Weg anfangs September in den Friedhof Friedental. Pascal Vincent, Leiter Friedhof, informiert über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten, erzählt von der bewegten Vergangenheit des Friedhofs Friedental und spricht dabei Fragen rund um das Thema Sterben und Tod an. Treffpunkt Haupteingang Friedhof.

Dienstag, 11. September 2018, 14.30 bis 16.30 Uhr, Pfarreiheim St. Anton (vbl-Bus 6, 7, 8, Haltestelle Wartegg)
Erzählcafé: Tramfahren vor fünfzig Jahren
Im nächsten Erzählcafé Tribschen-Langensand berichten die Anwesenden, wie es in den fünfziger und sechziger Jahren mit dem Bahn-, Tram- und Busfahren in der Stadt Luzern ging. Als Ehrengast wird der letzte Trampilot Alfred Keller dabei sein. Eine Anmeldung istz nicht nötig.

Donnerstag, 20.9., 8.15 bis 12.15 Uhr, Verkehrsbetriebe Luzern (Tribschenstrasse 65)
Schulung am Billettautomaten
Mit dem Kurs "mobil sein & bleiben" sollen auch ältere Personen sicher und gut informiert zu Fuss und mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs sein. Die praktischen Tipps von Experten und der Luzerner Polizei betreffen zum Beispiel den Billettkauf am Automat, Tarifsystem und Tarifverbund oder die Neuerungen im Strassenverkehr. Anmeldung bis eine Woche vor dem Kurs bei der VBL, Tribschenstrasse 65, Postfach 6002 Luzern oder per Telefon 041 369 65 65.

Bis 26. September jeden Mittwoch, Inseli-Park
Tai Chi- und Qi Gong-Kurs
Gesund im Alter dank Bewegung: Vom 16. Mai bis 26. September 2018 findet jeweils am Mittwochmorgen auf dem Inseli-Park für Personen über 60 Jahren ein kostenloser Tai Chi- und Qi Gong-Kurs statt. Bewegung weckt die Lebensfreude und stärkt das Gleichgewicht. Mit diesem von der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz finanzierten Angebot wollen die Stadt Luzern, Pro Senectute und der Kanton Luzern die Gesundheit der älteren Bevölkerung fördern. Flyer

Historisches Museum Luzern
Queen Victoria in der Schweiz
Während fünf Wochen hielt sich die britische Monarchin Queen Victoria vor 150 Jahren in der Schweiz, die meiste Zeit in Luzern auf. Der Reise der damals mächtigsten Frau der Welt widmet das Historische Museum eine Ausstellung und verschiedene Veranstaltungen. Dazu zählt auch auch eine Theatertournee. Die Königin liest aus ihrem Tagebuch. Dabei kommen ihre verschiedenen Rollen als Monarchin, Touristin, Familienfrau und Trauernde (ihr Gatte starb wenige Jahre zuvor) zum Tragen.  Spieldaten und Detailprogramm

Geschichten zur Geschichte
Der Luzerner Historiker Kurt Messmer publiziert auch dieses Jahr im Blog des Nationalmuseums historische Beiträge. Den Auftakt machen die «Gnädige Herren», es folgen Themenbeiträge zum Bauernkrieg, zur Helvetia und zu den in und für Luzern turbulenten Ereignissen von 1830/31. Lesen lohnt sich:
www.blog.nationalmuseum.ch

 

Lesen. Hören. Schauen.
Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Vergiss mich nicht
Je älter wir werden, umso öfter müssen wir uns von einer besten Freundin, einem langjährigen Freund verabschieden – auf dem Friedhof. Lebendig bleiben diese Verstorbenen in unseren Gedanken. Wie tröstlich aber noch etwas anderes sein kann, ist in einer Oma-Kolumne der Süddeutschen Zeitung anrührend beschrieben. Hier nachzulesen.

Aktives Altern
Statistik kann staubtrocken sein. Oder das Gegenteil. Wie eine Publikation des Bundesamtes für Statistik BFS, welche die Entwicklung zahlreicher Faktoren zur demografischen Alterung aufzeigt und sie mit Grafiken anschaulich macht. Beeindruckend, wie sich z.B. die Alterspyramiden von 1900 und 2016 unterscheiden. Mehr erfahren kann man in der 16seitigen Publikation über die Lebenserwartung, Gesundheit und Krankheit, Altersarmut, Inanspruchnahme von Hilfe etc. Eine Schlussfolgerung aus dem Heft lautet, dass „ein immer grösserer Teil der Schweizer Bevölkerung bis 80 Jahre in körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden aktiv altern kann. Dies (…) darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gesundheit älterer Menschen stark heterogen ist. Massnahmen zur Förderung des aktiven Alterns sind weiterhin gefragt, damit die Bevölkerung in guter Gesundheit altern, unabhängig bleiben und aktiv am sozialen Leben teilhaben kann.“
DEMOS 1/2018 herunterladen

Pflegestress, weil das qualifizierte Personal fehlt

Die Sonntagszeitung hat die Daten aller Alters- und Pflegeheine in der Schweiz analysiert und mit zahlreichen Betreuern gesprochen. Was dabei erkennbar geworden ist: In Hunderten von Heimen nimmt die Qualität der Pflege und Betreuung alter Menschen messbar ab. Der Hauptgrund: Stress und unhaltbare Arbeitsbedingungen führen zunehmend zu einer Überforderung beim Personal. Bei fast zwanzig Prozent aller Heime ist zwischen 2012 und 2016 qualifiziertes Personal abgebaut worden. Das zeigen die Zahlen aus dem Bundesmt für Gesundheit.
In jedem fünften Heim herrscht Pflegestress


Alterspolitik - Die Themen drehen sich im  Kreise
Dutzende von Berichten legte die Bundesverwaltung in den letzten Jahren zur Alterspolitik vor. Doch die politisch Verantwortlichen kommen nicht wirklich weiter. In der Aargauer Zeitung hat Anna Wanner mit dem bekannten Soziologen Peter Gross über neue Wege gesprochen, wie eine Altersreform gelingen könnte. Er plädiert vor allem für ein positiveres Bild des Älterwerdens. Die Sichtweise jung gegen alt, stört ihn gewaltig. "Nicht die Jungen finanzieren die Renten, sondern die Erwerbstätigen", sagt Gross. Und weiter: "Die Rentner bezahlen ihren gesellschaftlichen und finanziellen Beitrag über Einkommens- und Vermögenssteuern, über Mehrwertsteuern, über höhere Krankenkassenprämien und unentgeltliche Leistungen wie das Hüten von Enkelkindern."
Wird die Politik der alternden Gesellschaft gerecht?


Wer zahlt die Pflegeheimkosten?
Welche Kosten müssen Kinder übernehmen, wenn ihre Eltern pflegebedürftig werden? Diese Frage stellt die NZZ in einem Beitrag unter dem Titel „Eltern im Pflegeheim – wer zahlt?“ Falls das Einkommen aus AHV und zweiter Säule für die Bezahlung des Pflegeheimaufenthalts nicht mehr ausreichen, können in erster Linie Ergänzungsleistungen EL beantragt werden. Auch das Vermögen kann für die Bezahlung eingesetzt werden, allerdings nur bis zu einem Freibetrag. Dieser liegt aktuell bei 37‘500 Franken bei Alleinstehenden und bei 60‘000 Franken für Ehepaare. Massgebend für die Kostenübernahme durch Kinder (oder auch Eltern) ist das ZGB. Dort heisst es, wer in günstigen Verhältnissen lebe, sei verpflichtet Verwandte in auf- oder absteigender Linie zu unterstützen. Bemessungsgrundlage für „günstige Verhältnisse“ ist das steuerbare Einkommen und Vermögen. Es beträgt für Alleinstehende 120‘000, für Verheiratete 180‘000 Franken. Unterstützung ist somit nur zu leisten, wenn Kinder mehr verdienen.
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