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Agenda

Tipps der Programmgruppe Kultur für Juli 2020

Max Gmür wird an der Vernissage zur Ausstellung «Zauneidechse. Alles in Ordnung?» im Naturmuseum Luzern teilnehmen und die Ausstellung besuchen.

Irene Graf besucht die Kunstausstellung von Marie-Theres Amici und Thierry Perriard «Bewegung im Gewölk» in der Kunstplattform Akku in Emmenbrücke.

Markus Roesch hört sich im Rahmen des Orgelsommers das Konzert mit Patricia Ott und Otmar Bayer in der Hofkirche Luzern an.

Charlotte Schulthess sieht sich die Installationen mit dem Titel «Diz pieces pour piano, La Buddha» von Henri Spaeti in der Galerie Harlekin Luzern an.

Alle oben erwähnten Veranstaltungen gibt es hier

Weitere Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

Ab 16. Juni 2020, 08.00 Uhr - 08.50 Uhr oder 09.15 - 10.05

Öffentliches Tai Chi mit Qi Gong findet wieder statt.

Auf dem Insel (bei Regenwetter unter dem Dach des KKL).

Mit Tai Chi und Qi Gong trainieren Sie Ihre Standfestigkeit, das innere und äussere Gleichgewicht und fördern Ihre Koordination und Konzentrationsfähigkeit. 

Informationen betreffend Corona:
Die Regeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in Bezug auf Hygiene und Abstand werden eingehalten, indem Plätze mit drei Metern Abstand markiert werden. Es stehen ca. 75 Plätze zur Verfügung. Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, ihren Namen und ihre Telefonnummer bekanntzugeben, um eine Nachverfolgung zu ermöglichen.

Sie brauchen: Gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Eine Windjacke mit Kapuze oder Schal ist ideal. Das Angebot ist kostenlos und wird von Pro Senectute, vom Kanton Luzern, von Gesundheitsförderung Schweiz und der Stadt Luzern getragen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. 

Kontakt:ages@stadtaluzern.ch 

Mittwoch, 1. Juli 2020, Viva Tribschen 
Tanzcafé mit lüpfiger Tanzmusik

Sonntag, 15. Juli 2020, 14 bis 16 Uhr, Cafeteria Viva Rosenberg 
«Ländlerbeiz» mit der Ländlerkapelle René von Rotz.

Mittwoch, 29. Juli 2020, Viva Eichhof, 14.30 bis 15.30 Uhr 
Die Tanz- und Showgruppe «African Royal Ballett Djiby Kouyate Mali» spielt und tanzt mit Kindern aus Mali für den Verein Mali-Kinderhilfe im grossen Saal im Haus Rubin. Afrika pur!

Sonntag, 23. August 2020, Viva Dreilinden, 14 bis 15 Uhr
«Landlerbeiz» im Restaurant vivatus mit mit der Kapelle Erich Studer.  

Fit bleiben im Alltag: "Aktiv zu Hause"
 
Im April 2020 bot Pro Senectute in Zusammenarbeit mit Tele1 ein Aktivierungsprogramm für die Altersgruppe 60+ an. Die Idee dahinter: der "Risikogruppe" in der Corona-Pandemie das von den Gesundheitsbehörden verordnete Daheimbleiben etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auf der Website luzern60plus.ch kann das Angebot offline genutzt werden.

Einfache Übungen zum Mitmachen 

Kompetent angeleitet von Kursleiterinnen und Kursleiter des aktuellen, aber unterbrochenen Bildung+Sport-Programms der Pro Senectute Kanton Luzern kommen Menschen im AHV-Alter täglich in den Genuss einer halbstündige Bewegungs- oder Bildungslektion. Dieses Angebot richtet sich an alle Personen, die sich zu Hause mit einfachen aber gezielten Übungen und ohne spezielle Geräte körperlich und geistig fit halten möchten. Der Link zum Programm


Offene Mittagstische (aktuell finden keine Mittagstische statt)

An 15 verschiedenen Orten in der Stadt Luzern gibt es das Angebot von Offenen Mittagstischen für alle, bereitgestellt von der Katholischen und der Reformierten Kirche und vom Verein Sentitreff. Die Idee dahinter: Essen in Gemeinschaft mit andern Menschen, ein feines Essen zu einem günstigen Preis. Die Übersicht im Flyer.


Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

"Plötzlich bin ich Risiko"

Mit zwei aufwendigen und betroffen machenden Reportagen in der Sendung "Kontext" von SRF 2 wird die aktuelle Situation von alten Menschen in der Öffentlichkeit und in den Heimen spürbar gemacht. Die zum Teil unbewusste Diskriminierung der Bevölkerung über 65 Jahre wird erstmals in aller Deutlichkeit zum Thema. Die Reportagen mit Fachleuten und Betroffenen können unter "Ausgestrahlte Sendungen" am Mittwoch 17. und Donnerstag 18. Juni nachgehört werden.

www.srf.ch

Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist

Für den deutschen Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx gibt es nach Corona niemals eine Rückkehr zur Normalität. Es gebe historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändere. Und das sei jetzt. Matthias Horx überrascht immer wieder mit provokativen, humorvollen und aufmunternden Vorträgen. Zu Corona sagt er, verzichten müsse nicht unbedingt Verlust bedeuten. "Nach einer ersten Schockstarre fühlten sich viele erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzicht müsse nicht unbedingt Verlust bedeuten....Vielleicht werden wir uns wundern, wenn Trump im November abgewählt wird, wenn die AFD ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen zeigt, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben....Vielleicht war das Virus ein Sendbote aus der Zukunft mit der Botschaft: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden."  

Link: Die Zukunft nach Corona

Der Journalismus als Mitverantwortlicher der Klimakrise
Im EDITO 4/2019, der Zeitschrift der Schweizer Journalisten und der Gewerkschaft Syndicom, schreibt Christoph Keller über die Mitverantwortung der Journalisten und Journalistinnen an der lebensbedrohenden Klimakrise. In den Redaktionen gingen die Alarmlampen an, wenn über die Klimakrise berichtet werden müsse. "Bitte keine Ideologie, bitte für Ausgewogenheit sorgen und am besten noch einen Klimakritiker einladen, aus Angst, es werde Beschwerden hageln von rechts." Wir bräuchten jedoch eine demokratische Debatte und einen Journalismus mit Haltung. In England habe der "Guardian" eine führende Rolle bei der Berichterstattung über das Klima eingenommen. "It's time to act", laute das Motto. Der "Guardian" setze auf einen lösungsorientierten, qualitativ hochstehenden Journalismus mit einem globalen Blick. Nicht zuletzt wolle der "Guardian" selbst bis 2030 klimaneutral sein. Davon seien grosse, auch öffentlich-rechtliche Medienhäuser in der Schweiz noch weit entfernt. - Christoph Keller war bis im Frühjahr 2019 Leiter der Redaktion Kunst&Gesellschaft von Radio SRF2Kultur, war Autor vieler Sendungen in den Formaten Kontext, Pasage, Hörpunkt. Vorher war er lange Jahre Reporter beim Magazin des Tages-Anzeiger und bei der WochenZeitung WoZ. Er ist auch Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule für Künste und Dozent an der Jornalistenschule MAZ in Luzern.
https://www.edito.ch/warum-die-klimakrise-kein-journalistisches-spielfeld-sein-darf/


Senioren in Mietwohnungen
Das Buch «Seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt» vertieft als dritter Band in der Studienreihe «Demografie und Wohnungswirtschaft», welche Besonderheiten Senioren als Zielgruppen auf dem Mietwohnugsmarkt aufweisen. Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten.
Bestellung: Das Buch kann für 45 Franken per E-Mail (buch@zimraum.ch) bestellt werden.

Zürich will altersfreundlicher werden
Anfang 2020 will der Stadtrat von  Zürich eine neue Altersstrategie verabschieden. Die Absicht: Zürich soll einer Bevölkerung gerecht werden, die im Alter mobiler, selbstbestimmter und individueller leben will als frühere Generationen. Die Alten wollten einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Jetzt kann die Bevölkerung ihre Merinung dazu in einer Onlinebefragung einbringen. "Wir wollen die Ideen der Profis mit jenen der Einwohnerinnen und Einwohner vergleichen", sagt Projektleiter Benno Seiler vom Gesundheits- und Umweltdepartement.

Tages-Anzeiger Besser altern 17-06-19.pdf