site.php

site_theme_paths.php

 

Agenda

Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

Kulturtipps der Programmgruppe Kultur für Dezember 2018:

Erika Frey Timillero schaut sich den Film Ex Voto von Erich Langjahr (1986) am 2. Dezember im Kino Bourbaki um 11 Uhr an.

Hans Beat Achermann empfiehlt das Konzert von Les Reines Prochaines und Antipro am 13. Dezember um 20.00 Uhr im Neubad.

Eugen Mugglin besucht den Neubad Talk zum Thema Was hat Luzern 2018 bewegt? am Dienstag, 18. Dezember, um 20.15 Uhr.

Rosette Christen Salber schlägt die Theatervorstellung Momo mit dem Vollgastheater im Theater Pavillon vor: 19. Dezember, 19.30 Uhr

Die ausführlichen Kulturtipps

 

Weitere Veranstaltungshinweise:

 

Sonntag, 9. Dezember 2018, Lukaskirche Luzern, 16.30 Uhr

An verstorbene Kinder und Jugendliche denken
Unter dem Titel "Sammle meine Tränen" lädt die Frauenkirche Zentralschweiz zu einem ökumenischen Gottesdienst mit Menschen, die um ein Kind trauern. Hinter der Veranstaltung stehen die Christkatholische, die Katholische und die Reformierte Kirche Luzern. Unter dem Motto "Worldwide Candle Lighting" findet jedes jahr am zweiten Sonntag im Dezember der Gedenktag für verstorbene Kinder statt. Im Vorbereitungsteam des Luzerner Anlasses wirken Susanne Leu, Hebamme, Li Hangartner, Theologin, und Heidi Müller, Pfarrerin, mit.

Mittwoch, 12. Dezember 2018, 17.15 bis 1945 Uhr, Paulusheim Luzern
Sorgende Gemeinschaft - wir sind da!
Wie kann das Versorgungsnetz, angefangen bei Verwandtschaft, Freunden und Nachbarschaft, mit der Pflegeversorgung bis hin zu weiteren Dienstleistungen im Quartier zusammengeführt und mit der Wohnungswirtschaft koordiniert werden? Referat von Klaus Wegleitner, Soziologe und Sorgeforscher an der Universität Graz. Vicino Luzern lädt ein. Input von Sozialdirektor Martin Merki, Podium mit Corinne Küng, Vicino Luzern, Monika Schuler, Pro Senectute, Michael Zeier-Rast, CVP-Grossstadtrat, Moderation: Cornelia Kazis, Radio SRF2 Kultur. Anmeldung erforderlich: 041 210 23 22.
Informationen

Dienstag, 18. Dezember 2018, 14.30 Uhr, Stattkino Luzern
Cinedolcevita zeigt "Von Kirschblüten und roten Bohnen
von Noemi Kawase, Japan 2015, 109 Minuten
Tokio, Zeit der Kirschblüte. Sentaro steht wie jeden Tag in seiner winzigen Bäckerei, als die betagte Tokue vorbeikommt. Sie möchte als Aushilfe arbeiten. Sentaro reagiert ablehnend - bis er Tokues traditionelle süsse Bohnenpaste probiert.
Der Flyer

Offene Mittagstische
An 15 verschiedenen Orten in der Stadt Luzern gibt es das Angebot von Offenen Mittagstischen für alle, bereitgestellt von der Katholischen und der Reformierten Kirche und vom Verein Sentitreff. Die Idee dahinter: Essen in Gemeinschaft mit andern Menschen, ein feines Essen zu einem günstigen Preis. Die Übersicht im Flyer.

Geschichten zur Geschichte
Der Luzerner Historiker Kurt Messmer publiziert auch dieses Jahr im Blog des Nationalmuseums historische Beiträge. Zurzeit geht es in fünf Folgen um die Helvetik. 1798 war der erste Anlauf zur modernen Schweiz. Der zweite folgte im Winter 1830/31 (Volkstage). Das waren ln und für Luzern besonders turbulente Ereignisse. Lesen lohnt sich.
www.blog.nationalmuseum.ch


Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Demenzkrankheiten: Gute Nachrichten
Die Zahl an Demenz-Neuerkrankungen hat in den letzten Jahren in der Schweiz deutlich abgenommen. Als Hauptgrund für diese Trendumkehr sehen Fachleute die verbesserte vaskuläre Gesundheit der Bevölkerung. Die Menschen haben heute gesündere Blutgefässe als noch vor dreissig und vierzig Jahren. Die Herz-Kreislaufkrankheiten sind seit 1995 um über 25 Prozent zurückgegangen. Und fast gleichzeitig begann die Zahl von neu an Demenz Erkrankten zu sinken. Der Altersmediziner Andreas Schönenebrger sagt, die Blutgefässe spielten beim Abbau der Hirnsubstanz eine weit grössere Rolle als bisher angenommen. Darum: Mit einfachen Lebenstiländerungen kann man  der Demenz vorbeugen. Dazu gehören ein Blutdruck und Blutzuckerwert im Normbereich, viel Bewegung, um die Blutgefässe elastisch zu halten, gesundes Essen mit Mischkost wie in Mittelmeerländern, moderater Alkoholkonsum und genügend Schlaf.
www.tagesanzeiger.ch/Das Demenzrisiko lässt sich halbieren

 

Mehr Schutz für ältere Menschen auf dem Wohnungsmarkt

Fred Lauper ist tot. Nach vierzig Jahren in der gleichen Wohnung in Bern sollte er plötzlich ausziehen. Die Aufregung, das Mieterstreckungsverfahren und die Schikanen des Vermieters ertrug der gesundheitlich geschwächte Senior nicht mehr. Ralph Hug, der Redaktor der Zeitung des Schweizer Mieterinnen- und Mieterverbandes, beschreibt diesen und andere Fälle in der Oktoberausgabe 5/2018. Und er erzählt, wie die parlamentarische Initiative von Nationalrat Carlo Sommaruga für mehr Schutz für ältere Menschen auf dem Wohnungsmarkt in Bern nach kurzer Diskussion ohne vertiefte Auseinandersetzung von der bürgerlichen Mehrheit abgelehnt worden ist. In der gleichen Ausgabe erzählt Esther Banz in einer Reportage, wie Swiss Life, die ehemalige Rentenanstalt und Genossenschaft, in Regensdorf eine Wohnsiedlung abreisst. Vielen älteren Menschen droht deshalb der Rauswurf. Betroffene berichten, wie sie diese missliche Situation erleben.
www.Mieterverband.ch / M+W_5.2018_WEB.pdf

Städte überdenken ihre Alterspolitik

Im Magazin 3/18 der Hochschule Luzern finden sich zwei informative Beiträge zur Frage, wie Städte zu mehr Altersfreundlichkeit gelangen könnten. Die Stadt Schaffhausen zum Beispiel hat Altersheime zu drei quartierbezogenen Dienstleistungszentren mit verschiedenen Wohnangeboten und Serviceleistungen umfunktioniert. Schaffhausen sei ein Vorbild, sagt Jürgen Stremlow, Experte für Sozialpolitik an der Hochschule Luzern. Es sei höchste Zeit, die kommunale Alterspolitik weiterzuentwickeln. In einem weitern Beitrag sagt Rita Gisler, Geschäftsleiterin des Schweizer Netzwerks altersfreundlicher Städte, es fehle an altersgerechtem Wohnraum. Die Städte hätten wenig Einfluss auf die Bautätigkeit. HSLU Magazin 29 Titelgeschichte B.pdfehe.

 

Vergiss mich nicht
Je älter wir werden, umso öfter müssen wir uns von einer besten Freundin, einem langjährigen Freund verabschieden – auf dem Friedhof. Lebendig bleiben diese Verstorbenen in unseren Gedanken. Wie tröstlich aber noch etwas anderes sein kann, ist in einer Oma-Kolumne der Süddeutschen Zeitung anrührend beschrieben. Hier nachzulesen.

Aktives Altern
Statistik kann staubtrocken sein. Oder das Gegenteil. Wie eine Publikation des Bundesamtes für Statistik BFS, welche die Entwicklung zahlreicher Faktoren zur demografischen Alterung aufzeigt und sie mit Grafiken anschaulich macht. Beeindruckend, wie sich z.B. die Alterspyramiden von 1900 und 2016 unterscheiden. Mehr erfahren kann man in der 16seitigen Publikation über die Lebenserwartung, Gesundheit und Krankheit, Altersarmut, Inanspruchnahme von Hilfe etc. Eine Schlussfolgerung aus dem Heft lautet, dass „ein immer grösserer Teil der Schweizer Bevölkerung bis 80 Jahre in körperlichem, seelischem und sozialem Wohlbefinden aktiv altern kann. Dies (…) darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Gesundheit älterer Menschen stark heterogen ist. Massnahmen zur Förderung des aktiven Alterns sind weiterhin gefragt, damit die Bevölkerung in guter Gesundheit altern, unabhängig bleiben und aktiv am sozialen Leben teilhaben kann.“
DEMOS 1/2018 herunterladen

Pflegestress, weil das qualifizierte Personal fehlt

Die Sonntagszeitung hat die Daten aller Alters- und Pflegeheine in der Schweiz analysiert und mit zahlreichen Betreuern gesprochen. Was dabei erkennbar geworden ist: In Hunderten von Heimen nimmt die Qualität der Pflege und Betreuung alter Menschen messbar ab. Der Hauptgrund: Stress und unhaltbare Arbeitsbedingungen führen zunehmend zu einer Überforderung beim Personal. Bei fast zwanzig Prozent aller Heime ist zwischen 2012 und 2016 qualifiziertes Personal abgebaut worden. Das zeigen die Zahlen aus dem Bundesmt für Gesundheit.
In jedem fünften Heim herrscht Pflegestress