Eine Filmempfehlung von René Regenass

Im Stattkino: Meisterwerke auf der Kinoleinwand
Für Menschen, die Bilder oder Skulpturen bestaunen, muss das Erlebnis einmalig sein: Meisterwerke von einigen der grössten Maler und Bildhauer der Geschichte können in beeindruckender Auflösung auf der Kinoleinwand bewundert werden. Die Dokumentationen nehmen sich viel Zeit zur Betrachtung der einzelnen Kunstwerke, dazu gibt es Interviews mit Kunsthistorikern und Fachleuten. Einblicke in Leben und Werk der einzelnen Künstler ergänzen die hochstehende Filmkunst.

Agenda

Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte


14. Februar bis 24. März, Pfarreiheim, Kirchfeldstr. 10, Emmen
Ausstellung «Vom Dunkel ins Licht»
In Emmen zeigt der Luzerner Maler Franz Gehrig seine Bilder. Mit Malen verarbeitet Gehrig seit Jahren seine «gestohlene Kindheit» als Heim- und Verdingkind. Die Ausstellung wird veranstaltet von ATD Vierte Welt, einer Bewegung, die heute u.a. Kultururprojekte mit sozial benachteiligten Menschen realisiert.   Flyer mit Öffnungszeiten usw.

_Mittwoch, 14. Februar, 16 Uhr: Vernissage mit Lesung.
_Samstag, 24. März, 14 Uhr: Finissage. Anschliessend Führung durch das Kloster Rathausen, dessen Geschichte als Kinderheim mit Fremdplatzierungen auch dunkle Zeiten kannte.
_Ein Artikel von zentral+ über Franz Gehrig, der sich an seine Kindheit in Kinderheimen und als Verdingkind erinnert.

Mittwoch, 21. Februar, 17.30 – 18.30 Uhr, Sitzungszimmer «Moritzli» im Innenhof des Stadthauses (Eingang via Hirschengraben 17b)
Informationsanlass Freiwillige Beistandspersonen
Die Stadt Luzern sucht Freiwillige, die für hilfsbedürftige Personen eine private Beistandschaft übernehmen. Hilfe im Alltag, Erledigung administrativer Angelegenheiten, Besuche, Gespräche und vieles mehr sind Aufgaben einer privaten Beistandsperson. Am Informationsabend der Fachstelle für private Beistandspersonen können Interessierte mehr erfahren. Keine Anmeldung erforderlich. Info

Freitag, 23. Februar, 10.00 Uhr, Viva Wesemlin, Kapuzinerweg 12/14 (Bus Nr.7, Haltestelle Felsberg)
Netzwerk Luzern 80plus
Das Netzwerk Luzern 80plus organisiert einen regelmässigen Stamm im Viva Wesemlin. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die weiteren Daten: 9. März, 23. März, jeweils 10.00 Uhr.

Dienstag, 6. März, 14.30 Uhr, Stattkino
Cinedolcevita - The Artist
Frankreich 2011, 100 Min., ohne Dialog
George Valentin (Jean Dujardini) ist der Superstar des grossen Hollywood-Kinos der 20er-Jahre. Dem unvergleichlichen Charmeur fliegen die Herzen des Publikums zu. Er geniesst und zelebriert seinen Ruhm und entdeckt wie im Vorbeigehen das Talent der jungen Statistin Peppy Miller (Bérénice Bejo). Doch mit dem Wendepunkt vom Stummfilm zum Tonfilm stehen die beiden Schauspieler plötzlich zwischen Ruhm und Untergang.
www.stattkino.ch

Dienstag, 6. März 2018, 14.30 bis 16.30 Uhr, Pfarreiheim St. Anton
Menschen, die mich beeindruckt haben
Das erste Erzählcafé im Quartier Langensand-Tribschen in diesem Jahr ist dem Thema "Menschen, die mich beeindruckt haben" gewidmet. Es dürfte kaum jemand geben, der darüber nichts zu berichten weiss. Auch jene, die einfach zuhören wollen, sind herzlich willkommen. Selbstverständlich wieder mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Donnerstag, 15. März, 14.30 bis 16.00 Uhr, Kunstmuseum Luzern
Rundgang im Kunstmuseum für die Generation 60plus
Beim nächsten Rundgang geht es um "Karneval der Tiere" aus der Sammlung des Kunstmuseums (Teil 1). Unter der Leitung von Brigit Meier, Leiterin Kunstvermittlung, erfahren Sie mehr über die aktuelle Ausstellung. Danach diskutieren wir unsere Eindrücke und Fragen gemeinsam im Museumscafé bei Kaffee und Kuchen. - Keine Anmeldung und Vorkenntnisse nötig. Weitere Informationen

Jeweils Samstag, 24. März und 12. Mai, 14.Uhr, Bahnhof Emmenbrücke
Die Stadt wächst nordwärts - der Boom der Viscosistadt
Mit gemeinsamen historischen Spaziergängen für Jung und Alt will die Stadt Luzern zur Auseinandersetzung mit der Entwicklung der Stadt Luzern anregen. Unter kundiger Führung von Kurt Messmer, Historiker, wird die Viscosistadt erkundet. Welten liegen zwischen der Zeit um 1900 und der Gegenwart. Emmen erlebte ein Wirtschaftswunder, aber auch eine typische Krise des Industriesektors. Heute stehen die Pionierbauten der ehemaligen Viscose und die Wahrzeichen des Aufschwungs dicht beieinander. In einem zweiten Teil führt der Historiker Ruedi Meier, ehemaliger Stadtrat, am 28. April und 26 Mai durch die alte Stadt. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.
Informationen

Carpe Diem startet neuen Kurs
Die aeB Schweiz startet am 14. März 2018 in Luzern die Zweitausgabe des Nachdiplomkurses Carpe Diem. Die Teilnehmenden erwerben Beratungskompetenzen, um eigene Projekte oder Dienstleistungen mit Menschen in der spät- oder nachberuflichen Phase umzusetzen oder Menschen bei persönlicher Veränderung zu begleiten und zu unterstützen. Wie soll das Leben noch gestaltet werden? Was will ich noch umsetzen? Welche altersspezifischen Stärken sind vorhanden? Der Lehrgang, 2017 mit dem Eulen-Award der Stiftung Generationenplus ausgezeichnet, umfasst acht Sequenzen und dauert von März 2018 bis März 2019. Für kurzfristige Anmeldungen sind noch einige Plätze frei.
Weitere Informationen: monika.muff@aeb.ch Telefon 041 249 44 71.   

Mehr Lebensqualität für Demenzbetroffene
Die Luzerner Infostelle Demenz bietet demenzbetroffenen Menschen vielfältige Möglichkeiten, durch Bewegung und geistige Aktivitäten den Alltag zu bereichern und die Lebensqualität zu steigern. Gemeinsam mit anderen etwas unternehmen – ein Spaziergang am See, einen Ausflug ins Tropenhaus Wolhusen, Tanzen, Singen, Musizieren. Diese und weitere Möglichkeiten stehen Menschen mit Demenz offen. Gestartet wird am 25. Januar mit einem 3-stündigen Kochplausch.
Auskunft, Programm: Infostelle Demenz Luzern, Tel. 041 210 82 82 / Email: infostelle@alz.ch


Lesen. Hören. Schauen.
Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Alterspolitik - Die Themen drehen sich im  Kreise
Dutzende von Berichten legte die Bundesverwaltung in den letzten Jahren zur Alterspolitik vor. Doch die politisch Verantwortlichen kommen nicht wirklich weiter. In der Aargauer Zeitung hat Anna Wanner mit dem bekannten Soziologen Peter Gross über neue Wege gesprochen, wie eine Altersreform gelingen könnte. Er plädiert vor allem für ein positiveres Bild des Älterwerdens. Die Sichtweise jung gegen alt, stört ihn gewaltig. "Nicht die Jungen finanzieren die Renten, sondern die Erwerbstätigen", sagt Gross. Und weiter: "Die Rentner bezahlen ihren gesellschaftlichen und finanziellen Beitrag über Einkommens- und Vermögenssteuern, über Mehrwertsteuern, über höhere Krankenkassenprämien und unentgeltliche Leistungen wie das Hüten von Enkelkindern."
Wird die Politik der alternden Gesellschaft gerecht?

Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung machen
In einem Beitrag im Tages-Anzeiger bringt Redaktorin Lilian Minor die Bedeutung von Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung in wenigen Worten auf den Punkt. Es ist wichtig, dass jede Person ihren Willen für den Fall einer Urteilsunfähigkeit schriftlich dokumentiert und hinterlegt. Medizinische Wünsche werden in einer Patientenverfügung formuliert.
Auch Ehepartner sollten sich absichern - 1.pdfger

Alt, älter, Senior?
Oder Silver Ager? „Früher war man mit 62 ein alter Mann – wenn man überhaupt noch am Leben war –, heute ist man ein älterer Herr.“ Der Literaturredaktor Martin Ebel vom Tages Anzeiger sinniert in seinem wöchentlichen Kurzvideo über schönfärberische Formulierungen für nicht mehr ganz junge Menschen.  Zum Video vom 2.12.2017

Gefährliche Pillencocktails im Pflegeheim
In den Pflegeheimen der Schweiz leben rund 91'000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Ihnen wurden letztes Jahr Medikamente für 210 Millionen Franken verabreicht. Das bedeutet durchschnittlich 2300 Franken pro Person. Im Schnitt erhielt jeder Heimbewohner 9 verschiedene Medikamente gleichzeitig, was schwere Nebenwirkungen verursachen kann. Die Zahlen, die von Krankenkasse Helsana erstmals ermittelt wurden, gaben im Tagesanzeiger und im Bund zu aufschlussreichen Artikeln Anlass. Experten fordern bei der Behandlung von betagten Patienten Prioritäten zu setzen. Und im Kommentar heisst es: „Letztlich geht es um ein Abwägen des Nutzens gegen einen potentiellen Schaden – und zwar spezifisch und individuell auf die Patienten zugeschnitten.“ Zum Artikel im Bund

Medien und PopulistInnen profitieren voneinander
Der freischaffende Publizist Matthias Zehnder macht in der Wochenzeitung (WoZ) auf das von den Medien kaum so angestrebte Zusammenspiel mit dem Populismus aufmerksam. Sein Beispiel kommt aus Deutschland, aber es greift immer mehr auch hier. Zehnder schreibt, eine über Monate überhitzte AfD-Berichterstattung habe mit zum Grosserfolg der Rechtspartei bei den deutschen Wahlen beigetragen. Von 141 Talkshows von ARD und ZDF im 2016, habe sich über die Hälfte mit dem Themenkomplex Flüchtlinge, Islam, AfD und Radikalisierung beschäftigt. Warum? "Immer mehr Medien funktionieren nach der Aufmerksamkeitslogik. Sie definieren sich über Verkaufszahlen und Klicks im Internet." Der Mechanismus lasse sich in drei Worten zusammenfassen: emotionalisieren, skandalisieren, personalisieren. Den Mechanismus hätten längst auch Schweizer Politiker durchschaut. Mehr dazu unter dem Link zur WoZ.

Wer zahlt die Pflegeheimkosten?
Welche Kosten müssen Kinder übernehmen, wenn ihre Eltern pflegebedürftig werden? Diese Frage stellt die NZZ in einem Beitrag unter dem Titel „Eltern im Pflegeheim – wer zahlt?“ Falls das Einkommen aus AHV und zweiter Säule für die Bezahlung des Pflegeheimaufenthalts nicht mehr ausreichen, können in erster Linie Ergänzungsleistungen EL beantragt werden. Auch das Vermögen kann für die Bezahlung eingesetzt werden, allerdings nur bis zu einem Freibetrag. Dieser liegt aktuell bei 37‘500 Franken bei Alleinstehenden und bei 60‘000 Franken für Ehepaare. Massgebend für die Kostenübernahme durch Kinder (oder auch Eltern) ist das ZGB. Dort heisst es, wer in günstigen Verhältnissen lebe, sei verpflichtet Verwandte in auf- oder absteigender Linie zu unterstützen. Bemessungsgrundlage für „günstige Verhältnisse“ ist das steuerbare Einkommen und Vermögen. Es beträgt für Alleinstehende 120‘000, für Verheiratete 180‘000 Franken. Unterstützung ist somit nur zu leisten, wenn Kinder mehr verdienen.
Zum NZZ-Artikel