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Agenda

Die nächsten Kulturtipps der Programmgruppe Kultur folgen Ende August für den September 2019.

Weitere Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte:

Sonntag 18.August 2019, 14.30 Uhr im KKL 

Lucerne Festivals: Nachmittagskonzert der Stadt Luzern. Letzte Tickets an der Kasse im KKL à 10 Fr. für Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Luzern und der Gäste aus der Region Luzern. Es spielen die Festival Strings Luzern unter der Leitung von Daniel Dodds. Werke von Bach, Schostakowitsch und Haydn

20. Aug 2019, ( wie jeden Dienstag) 09.00 bis 09.50 Uhr, auf dem Inseli

Öffentliches Tai-Chi und Qi Gong
Es war ein Erfolg im vergangenen Sommer, jetzt werden die Tai-Chi-und Qi Gong-Trainings auf dem Inseli (bei schönem Wetter) oder unter dem KKL-Dach (bei schlechten Wetter) wieder aufgenommen. Trägerorganisationen sind die Stadt Luzern, die Kantonale Gesundheitsförderung und Pro Senetucte Luzern. Standfestigkeit trainieren, das innere und äussere Gleichgewicht finden, Koordination und Konzentrationsfähigkeit fördern - das alles gehört zur vergnüglichen Trainingsstunde (bis 17. September). Leitung Cornelia Vogel oder Maria Hochstrasser, Lehrerinnen für Tai-Chi und Qi Gong.

Montag, 19. August 2019, 17.30 bis 19.00 Uhr, Stadtbibliothek Luzern
Shared reading - miteinander lesen
Luzern60plus hat schon darüber berichtet: Zusammen eine ausgewählte Geschichte oder ein Gedicht lesen in einer kleinen Gruppe. Eine ausgebildete Moderatorin sucht den Text aus und leitet das aus dem Lesestoff entstehende Gespräch. Das eigene Verhalten und die eigenen Gefühle können mit dem Erzählten in Verbindung gebracht werden. Daraus entsteht ein integrierender Austausch mit den andern Teilnehmenden. Weitere Termine: 2. September, 16. September, immeram Montag um 17.30 Uhr am Lesetisch.

 

Donnerstag, 22.Aug. 2019, 15.00-16.30 Uhr, Kunstmuseum Luzern:

Turner-Ausstellung: Führung für die Generation 60plus.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung "Turner.Das Meer und die Alpen" diskutieren wir unsere Eindrücke und Fragen gemeinsam im Museumscafé.Mit Brigitt Meier, Kunstvermittlerin. Tickets für Ausstellung vorab an der Kasse kaufen. Organisator: Kunstmuseum Luzern in Zusammenarbeit mit der Stadt Luzern, Alter und Gesundheit. www.kunstmuseumluzern.ch/60plus / Tel. 041 226 78 20

23.Aug.2019 10.00 Uhr, Restaurant Venus im Betagtenzentrum Viva Wesemlin

Stamm 80plus: mit Mirjam Müller-Bodmer von Alter und Gesundheit der Stadt Luzern.

Dienstag, 3. September 2019, 14.30 bis 16.30 Uhr, Pfarreiheim St. Anton, Langensandstr. 5, Luzesrn (Bus Nr. 6,7, 8, Wartegg)

Erzählcafé: Digitalisierung - unsere Erfahrungen 
Was ,macht die Digitalisierung mit uns? Und wie kommen wir damit zurecht im Alltag - beim Einkaufen, beim Zahlungsverkehr, beim Reisen, im Kontakt mit Amtsstellen oder der Krankenkasse? Im Erzählcafé berichten Frauen und Männer über ihre Erfahrungen? Keine Anmeldung nötig.

Sonntag, 8. September 2019, 14.00 Uhr, Treffpunkt VBL-Linie 2, Haltestelle Viscosistadt
Emmen - eine Industriegemeinde als offenes Geschichtsbuch
Auf einem Rundgang mit dem Historiker Kurt Messmer wird der Aufschwung von Emmen zum bedeutenden Industrieort an Ort und Stelle erlebbar. Nach 1900 fuhr das Luzerner Tram zu den rasch wachsenden Fabriken. Arbeitersiedlungen boten gesunden Lebensraum mit Gärten und Ställen für Kleintiere. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.
Weitere Infos: www.ages.stadtluzern.ch 

Samstag, 14. September 2019, 14.00 Uhr, Treffpunkt Vögeligärtli (ZHB-Baustelle)
Wohnen in der Stadt – zum Beispiel im «Himmelrich»
Am Beispiel des Hirschmattquartiers und der abl-Siedlung «Himmelrich» wird die Entwicklung der Wohnstadt Luzern in den letzten 100 Jahren sichtbar gemacht. Eine Führung mit dem Historiker und ehemaligen Stadtrat Ruedi Meier, der die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern in den letzten Jahren präsidiert hat. Eintritt frei, keine Anmeldung nötig.

 

Dienstag, 17. September 2019, 14.30 Uhr, Stattkino Luzern
Cinedolcevita zeigt zur Saisoneröffnung "La Paloma"
von Sigrid Faltin, Deutschland/Frankreich 2007, 93 Min., OV/d
Auch mit dem 11. Programm präsentiert Cinedolcevita ein individuell gestaltetes Angebot. Zum Auftakt zeigt das Stattkino "La Paloma", die Grande Dame der Unterhaltungsmusik mit einer bewegten Vergangenheit und einer großen Zukunft ist über 160 Jahre alt. Weltweit schmückt es sich mit unterschiedlichen Texten, Rhythmen, Instrumentierungen. Was ist das Geheimnis dieses Liedes?
Das Kino ist rollstuhlgängig. Reservationen werden empfohlen: Tel. 041 410 30 60 oder info@stattkino.ch
Das Programm 

Veranstaltungszyklus "Erinnern und Vergessen"

Mittwoch, 18. September. 2019, 14.00 bis 17.00 Uhr, MaiHof, Weggismatt 9, Luzern
Resilienz und psychische Gesundheit - was wir von Johann Sebastian Bach lernen können
Mit Professor Dr. phil. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg
Das Leben von Johann Sebastian Bach war zahlreichen schweren Belastungen ausgesetzt und eignet sich gut, die Entwicklung von Widerstandsfähigkeit, Resilienz und Kreativität im Lebenslauf deutlich zu machen. In seinem Buch "Die Grenzgänge des Johann Sebastian Bach" hat der Altersforscher Andreas Kruse psychologische Einblicke in die schwierige Lebenssituation des Komponisten vermittelt. An diesem Nachmittag finden Bach-Kantaten im Vortrag, Klavierspiel und im Gespräch besondere Beachtung. 
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bach Ensemble Luzern statt. Am Sonntag, 22. September, um 17.00 Uhr, werden in der Franziskanerkirche folgende Werke aufgeführt: J.S. Bach: O Ewigkeit, du Donnerwort BWV 60; G. Ph. Telemann: Donner-Ode TVWV 6:3; C.D. von Dittersdorf: Harfenkonzert A-Dur. www.bachensembleluzern.ch

Mittwoch, 18. September. 2019, 18.30 Uhr, MaiHof, Weggismatt 9, Luzern
Demenz - die Kunst des Vergessens
Mit Professor Dr. phil. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg
Wer an Demenz erkrankt, verliert einen Teil seines Gedächtnisses. Davor fürchten wir uns. Doch was bedeutet eigentlich Vergessen für Menschen mit Demenz? Und was können sie erinnern? Denn nicht alles geht verloren. Was bedeuten ihnen früher vertraute Orte, Lieder, Musik oder alte Bräuche? Und was macht für Demenzkranke Heimat aus? Andreas Kruse, einer der renommierten Altersforscher in Deutschland, geht in seinem Vortrag das Thema mit einem etwas anderen Blickwinkel an. Mit Klavierbegleitung und Diskussion.

Mittwoch, 25. Sept. 2019, Türöffnung ab 17.30 Uhr, Lesung um 18.30, Hotel Beau Séjour, Haldenstrasse 53, Luzern
Die Jugend ist ein fremdes Land
Mit Alain Claude Sulzer, Schriftsteller
So heisst das jüngste Buch des Basler Schriftstellers Alain Claude Sulzer, Jahrgang 1953. In kurzen Erinnerungsblitzen erzählt Sulzer seine Kindheit und Jugend. Er erinnert sich an den Landessender Beromünster, die Willisauer Ringli, Frau Barth und ihren hellblauen Fiat 500, die SJW-Heftchen und Domdidier. In präzisen Skizzen entwirft er ein berührendes Erinnerungsmosaik, das uns in die eigene Jugend zurückführt. Sulzer hat zahlreiche Romane veröffentlicht, unter anderen Der perfekte Kellner, Aus den Fugen und Postskriptum. Lesung und Gespräch. 
Das Programm

Samstag, 21. September 2019, 13.30 bis 15.30 Uhr, Friedhof Reussbühl
Tag des Friedhofs - in Reussbühl 
Der Tag des Friedhofs steht 2019 unter dem Motto "Der Friedhof: Leben-Lachen-Freude" und dazu laden die Stadt Luzern sowie die katholische und reformierte Kirche Reussbühl zur Besichtigung des Friedhofs Reussbühl ein. Der Friedhof Reussbühl befindet sich an der Obermättlistrasse, gleich neben der römisch-katholischen Kirche St. Philipp Neri Reussbühl. Der Friedhof hat als Gesamtanlage einen hohen historischen Wert und wurde in den letzten Monaten umgestaltet und aufgewertet. Der Flyer 

Offene Mittagstische

An 15 verschiedenen Orten in der Stadt Luzern gibt es das Angebot von Offenen Mittagstischen für alle, bereitgestellt von der Katholischen und der Reformierten Kirche und vom Verein Sentitreff. Die Idee dahinter: Essen in Gemeinschaft mit andern Menschen, ein feines Essen zu einem günstigen Preis. Die Übersicht im Flyer.

Geschichten zur Geschichte
Der Luzerner Historiker Kurt Messmer publiziert auch dieses Jahr im Blog des Nationalmuseums historische Beiträge. Zurzeit geht es in fünf Folgen um die Helvetik. 1798 war der erste Anlauf zur modernen Schweiz. Der zweite folgte im Winter 1830/31 (Volkstage). Das waren ln und für Luzern besonders turbulente Ereignisse. Lesen lohnt sich.
www.blog.nationalmuseum.ch


Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

"Den Durchmarsch der Immobilienlobby stoppen"
Alle vernünftigen Kräfte müssten mithelfen, damit der Abbau der Mieterrechte im National- und Ständerat gestoppt werden könne, sagt Natalie Imboden in einem Interview in der Zeitschrift "Mieten und Wohnen" des Schweizerischen Mieter- und Mieterinnenverbandes. Die Unverfrorenheit der Immobilienlobby im Parlament bei der Beratung der Wohninitiative des Mieterverbandes habe sie erstaunt, sagt Imboden weiter. Sie habe den Blick für die Bevölkerung vollkommen verloren. Die Exponenten des Hauseigentümerverbandes seien überall präsent und sässen auch in den vorberatenden Kommissionen. Das Volksbegehren sei moderat. "Wir verlangen lediglich, dass eine von zehn neu gebauten Wohnungen in genossenschaftlichen Händen und damit bezahlbar sein soll."

www.mieterverband.ch > Zeitschrift M+W

Senioren in Mietwohnungen
Das Buch «Seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt» vertieft als dritter Band in der Studienreihe «Demografie und Wohnungswirtschaft», welche Besonderheiten Senioren als Zielgruppen auf dem Mietwohnugsmarkt aufweisen. Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten.
Bestellung: Das Buch kann für 45 Franken per E-Mail (buch@zimraum.ch) bestellt werden.

Zürich will altersfreundlicher werden
Anfang 2020 will der Stadtrat von  Zürich eine neue Altersstrategie verabschieden. Die Absicht: Zürich soll einer Bevölkerung gerecht werden, die im Alter mobiler, selbstbestimmter und individueller leben will als frühere Generationen. Die Alten wollten einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Jetzt kann die Bevölkerung ihre Merinung dazu in einer Onlinebefragung einbringen. "Wir wollen die Ideen der Profis mit jenen der Einwohnerinnen und Einwohner vergleichen", sagt Projektleiter Benno Seiler vom Gesundheits- und Umweltdepartement.

Tages-Anzeiger Besser altern 17-06-19.pdf

"Beim Verdichten braucht es immer auch Qualität"

Der Luzerner Adrian Schmid ist nach zehn Jahren als Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes zurückgetreten. Baukultur müsse sich grundsätzlich am Menschen orientieren, sagt Schmid in einem Interview in der Zeitschrift "Heimatschutz/Patrimoine". Und die Menschen müssten sich in ihrem Lebensumfeld wohl fühlen. Rechtsbürgerliche Kreise planen massive Angriffe auf das Natur- und Heimatschutzgesetz. Und in einem Revisionsentwurf zum Raumplanunsgesetz würde dem Bauen ausserhalb der Bauzonen Tür und Tor öffnen. Mit zwei Volksinitiativen werde sich der Schweizer Heimatschutz gegen die "Verbauung unserer Landschaft" wehren, sagt Adrian Schmid. Er hat neu das Präsidium der Schweizer Demokratiestiftung übernommen. Die direkte Demokratie sei ein Instrument, um das menschliche Zusammenleben zu regeln. In dieser neuen Funktion bewege er sich zeitweise über dei Schweiz hinaus, aktuell zu zwei Projekten in Malaysia und Taiwan.

Adrian Schmid Interview in Heimatschutz Patrimoine 1 2019.pdf

Gewalt gegen ältere Menschen – ein Tabuthema

Jede fünfte ältere Person wird laut Schätzungen Opfer von Gewalt, oft von Angehörigen oder von privaten Pflegerinnen oder Pflegern. Nun wird in der Schweiz eine Anlaufstelle für Betroffene lanciert. Radio SRF1 sprach im «Tagesgespräch»  vom Dienstag, 2.April, mit Ruth Mettler Ernst über das Ausmass und die Gründe von Gewalt gegen ältere Personen. Sie ist Geschäftsführerin der Unabhängigen Beschwerdestelle für das Alter UBA – eine der drei Organisationen hinter der neuen Anlaufstelle.

Sie finden den Beitrag unter www.SRF1, Tagesgespräch, auf der SRF App oder als Podcast.

Wenn die Jobs ausbleiben, lasse ich mich komplett runderneuern
Sie ist Wahlschweizerin, Tochter des ersten Weltstars des Kinos und seit «Doktor Schiwago» selbst weltberühmt. Ein Gespräch mit Geraldine Chaplin über Falten und Familienzwiste – und über ihren Vater. Ein lesenswertes Interview in der NZZ am Sonntag. 

https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/facebook?defId=151&publicationDate=2019-03-03&newspaperName=Gesellschaft&pageNo=17&articleId=240033849&signature=D5E11D038044BDD48AD7EDF9662F3844D93D5C8B


Die Bedeutung des Lokaljournalismus
Die Politologen Daniel Kübler und Christopher Goodmann haben in einer Studie den Einfluss des Lokaljournalismus auf die politische Beteiligung in den Gemeinden untersucht (Demokratieforschung an der Universität Zürich). Der Schluss aus der Studie: Wenn jemand über seine Region Bescheid weiss, ist die Chance grösser, das er oder sie an Wahlen und Abstimmungen teilnimmt. Und je höher die Auflage der lokalen Zeitungen und je mehr Medien über lokale Politik berichten, desto grösser ist die Wahlbeteiligung in den Gemeinden. Basis der Studie sind Erhebungen in den Mertropolitanräumen Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Luzern und Lugano. Der Bericht und ein Interview mit Daniel Kübler sind erschienen in EDITO 6/18, im Schweizer Medienmagazin von Syndicom, der Gewerkschaft für Medien und Kommunikation.

Edito_0618_Lokalzeitung.pdf

Edito_0618_Qualität.pdf