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Agenda

Tipps der Programmgruppe Kultur für Juni 2020

Die digitalen Kulturangebote in den letzten Monaten waren vielfältig und kreativ. Mit der schrittweisen Lockerung der Corona-Massnahmen ist es nun aber wieder möglich, im Monat Juni Veranstaltung «ausser Haus» zu geniessen. Wir freuen uns darauf.


Markus Roesch besucht die Gesamtschau der Fotografiegeschichte des Kantons «Ausstellung Luzern. Fotografiert: 1840 bis 1975» im Historischen Museum Luzern.

Charlotte Schulthess wird das Konzert der «Kirk's Patrol» beim Musikpavillon am Nationalquai – hoffentlich bei schönem Wetter - geniessen.

Max Gmür hat eine Führung durch die Ausstellung von «Marion Baruch – Retrospektive» bereits gemacht und empfiehlt die Ausstellung sehr.

Irene Graf freut sich auf die «Skulpturen und Zeichnungen von Paul L. Meier», welche im Juni in der Galerie im Kulturquadrat in Kriens zu sehen sind.

Alle oben erwähnten Veranstaltungen gibt es hier

Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

Dienstag, 9. Juni 2020, Viva Rosenberg 14.30 bis 15.30 Uhr
«Regenwald-Show» - Der Biologe Dr. Stefan Rother nimmt die Teilnehmenden mit auf eine faszinierende Reise durch die tropischen Wälder von Costa Rica bis Borneo.

Mittwoch, 1. Juli 2020, Viva Tribschen
Tanzcafé mit lüpfiger Live-Musik.

Sonntag, 5. Juli 2020, Viva Rosenberg, 14 bis 16 Uhr
In der Cafeteria «Ländlerbeiz» mit der Ländlerkapelle René von Rotz.

Mittwoch, 29. Juli 2020, Viva Eichhof, 14.30 bis 15.30 Uhr
Die Tanz- und Showgruppe «African Royal Ballett Djiby Kouyate Mali» spielt und tanzt mit Kindern aus Mali für den Verein Mali-Kinderhilfe im grossen Saal im Haus Rubin. Afrika pur!

Sonntag, 23. August 2020, Viva Dreilinden, 14 bis 15 Uhr
«Landlerbeiz» im Restaurant vivatus mit mit der Kapelle Erich Studer. 

Fit bleiben im Alltag: "Aktiv zu Hause"
 
Im April 2020 bot Pro Senectute in Zusammenarbeit mit Tele1 ein Aktivierungsprogramm für die Altersgruppe 60+ an. Die Idee dahinter: der "Risikogruppe" in der Corona-Pandemie das von den Gesundheitsbehörden verordnete Daheimbleiben etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Auf der Website luzern60plus.ch kann das Angebot offline genutzt werden.

Einfache Übungen zum Mitmachen 

Kompetent angeleitet von Kursleiterinnen und Kursleiter des aktuellen, aber unterbrochenen Bildung+Sport-Programms der Pro Senectute Kanton Luzern kommen Menschen im AHV-Alter täglich in den Genuss einer halbstündige Bewegungs- oder Bildungslektion. Dieses Angebot richtet sich an alle Personen, die sich zu Hause mit einfachen aber gezielten Übungen und ohne spezielle Geräte körperlich und geistig fit halten möchten. Der Link zum Programm


Offene Mittagstische (aktuell finden keine Mittagstische statt)

An 15 verschiedenen Orten in der Stadt Luzern gibt es das Angebot von Offenen Mittagstischen für alle, bereitgestellt von der Katholischen und der Reformierten Kirche und vom Verein Sentitreff. Die Idee dahinter: Essen in Gemeinschaft mit andern Menschen, ein feines Essen zu einem günstigen Preis. Die Übersicht im Flyer.


Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist

Für den deutschen Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx gibt es nach Corona niemals eine Rückkehr zur Normalität. Es gebe historische Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändere. Und das sei jetzt. Matthias Horx überrascht immer wieder mit provokativen, humorvollen und aufmunternden Vorträgen. Zu Corona sagt er, verzichten müsse nicht unbedingt Verlust bedeuten. "Nach einer ersten Schockstarre fühlten sich viele erleichtert, dass das viele Rennen, Reden, Kommunizieren auf Multikanälen plötzlich zu einem Halt kam. Verzicht müsse nicht unbedingt Verlust bedeuten....Vielleicht werden wir uns wundern, wenn Trump im November abgewählt wird, wenn die AFD ernsthafte Zerfransens-Erscheinungen zeigt, weil eine bösartige, spaltende Politik nicht zu einer Corona-Welt passt. In der Corona-Krise wurde deutlich, dass diejenigen, die Menschen gegeneinander aufhetzen wollen, zu echten Zukunftsfragen nichts beizutragen haben....Vielleicht war das Virus ein Sendbote aus der Zukunft mit der Botschaft: Die menschliche Zivilisation ist zu dicht, zu schnell, zu überhitzt geworden."  

Link: Die Zukunft nach Corona

Der Journalismus als Mitverantwortlicher der Klimakrise
Im EDITO 4/2019, der Zeitschrift der Schweizer Journalisten und der Gewerkschaft Syndicom, schreibt Christoph Keller über die Mitverantwortung der Journalisten und Journalistinnen an der lebensbedrohenden Klimakrise. In den Redaktionen gingen die Alarmlampen an, wenn über die Klimakrise berichtet werden müsse. "Bitte keine Ideologie, bitte für Ausgewogenheit sorgen und am besten noch einen Klimakritiker einladen, aus Angst, es werde Beschwerden hageln von rechts." Wir bräuchten jedoch eine demokratische Debatte und einen Journalismus mit Haltung. In England habe der "Guardian" eine führende Rolle bei der Berichterstattung über das Klima eingenommen. "It's time to act", laute das Motto. Der "Guardian" setze auf einen lösungsorientierten, qualitativ hochstehenden Journalismus mit einem globalen Blick. Nicht zuletzt wolle der "Guardian" selbst bis 2030 klimaneutral sein. Davon seien grosse, auch öffentlich-rechtliche Medienhäuser in der Schweiz noch weit entfernt. - Christoph Keller war bis im Frühjahr 2019 Leiter der Redaktion Kunst&Gesellschaft von Radio SRF2Kultur, war Autor vieler Sendungen in den Formaten Kontext, Pasage, Hörpunkt. Vorher war er lange Jahre Reporter beim Magazin des Tages-Anzeiger und bei der WochenZeitung WoZ. Er ist auch Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule für Künste und Dozent an der Jornalistenschule MAZ in Luzern.
https://www.edito.ch/warum-die-klimakrise-kein-journalistisches-spielfeld-sein-darf/


Senioren in Mietwohnungen
Das Buch «Seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt» vertieft als dritter Band in der Studienreihe «Demografie und Wohnungswirtschaft», welche Besonderheiten Senioren als Zielgruppen auf dem Mietwohnugsmarkt aufweisen. Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten.
Bestellung: Das Buch kann für 45 Franken per E-Mail (buch@zimraum.ch) bestellt werden.

Zürich will altersfreundlicher werden
Anfang 2020 will der Stadtrat von  Zürich eine neue Altersstrategie verabschieden. Die Absicht: Zürich soll einer Bevölkerung gerecht werden, die im Alter mobiler, selbstbestimmter und individueller leben will als frühere Generationen. Die Alten wollten einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Jetzt kann die Bevölkerung ihre Merinung dazu in einer Onlinebefragung einbringen. "Wir wollen die Ideen der Profis mit jenen der Einwohnerinnen und Einwohner vergleichen", sagt Projektleiter Benno Seiler vom Gesundheits- und Umweltdepartement.

Tages-Anzeiger Besser altern 17-06-19.pdf