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Agenda

Die  Kulturtipps der Programmgruppe Kultur für den September:

Charlotte Schulthess besucht die Café-Bar Güllen in der Box des Luzerner Theaters, täglich bis 22. September ab 17 Uhr und während der Marktzeiten.

Max Gmür schaut sich den neusten Film von Gianni Moretti im stattkino an. In "Santiago Italia" lässt er in Interviews den Umsturz in Chile aufleben und zeigt wie italienische Diplomaten Menschen retteten. Ab 1. September im Kino.

Irene Graf Bühlmann besucht am Mittwoch, 18. September, 14.00 bis 17.00 Uhr, den Vortrag des Gerontologen Andreas Kruse im MaiHof. Unter dem Titel "Resilienz und psychische Gesundheit - Was wir von Johann Sebastian Bach lernen können" referiert der Autor über Bachs Lebenssituation. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Bach-Ensemble statt.

Hans Beat Achermann hört sich die Lesung und das Gespräch des "Wolkenbruch"-Autors Thomas Meyer im Rahmen der KKL-Impuls-Veranstaltungen an, am Donnerstag, 19. September um 19.00. Mit dabei als Gesprächsleiterin Literaturclub-Moderatorin Nicola Steiner.

Alle oben erwähnten Veranstaltungen im Detail gibt's hier!

Weitere Hinweise auf Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte:

 

 

Veranstaltungszyklus "Erinnern und Vergessen"

Mittwoch, 18. September. 2019, 14.00 bis 17.00 Uhr, MaiHof, Weggismatt 9, Luzern
Resilienz und psychische Gesundheit - was wir von Johann Sebastian Bach lernen können
Mit Professor Dr. phil. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg
Das Leben von Johann Sebastian Bach war zahlreichen schweren Belastungen ausgesetzt und eignet sich gut, die Entwicklung von Widerstandsfähigkeit, Resilienz und Kreativität im Lebenslauf deutlich zu machen. In seinem Buch "Die Grenzgänge des Johann Sebastian Bach" hat der Altersforscher Andreas Kruse psychologische Einblicke in die schwierige Lebenssituation des Komponisten vermittelt. An diesem Nachmittag finden Bach-Kantaten im Vortrag, Klavierspiel und im Gespräch besondere Beachtung. 
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bach Ensemble Luzern statt. Am Sonntag, 22. September, um 17.00 Uhr, werden in der Franziskanerkirche folgende Werke aufgeführt: J.S. Bach: O Ewigkeit, du Donnerwort BWV 60; G. Ph. Telemann: Donner-Ode TVWV 6:3; C.D. von Dittersdorf: Harfenkonzert A-Dur. www.bachensembleluzern.ch

Mittwoch, 18. September. 2019, 18.30 Uhr, MaiHof, Weggismatt 9, Luzern
Demenz - die Kunst des Vergessens
Mit Professor Dr. phil. Andreas Kruse, Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg
Wer an Demenz erkrankt, verliert einen Teil seines Gedächtnisses. Davor fürchten wir uns. Doch was bedeutet eigentlich Vergessen für Menschen mit Demenz? Und was können sie erinnern? Denn nicht alles geht verloren. Was bedeuten ihnen früher vertraute Orte, Lieder, Musik oder alte Bräuche? Und was macht für Demenzkranke Heimat aus? Andreas Kruse, einer der renommierten Altersforscher in Deutschland, geht in seinem Vortrag das Thema mit einem etwas anderen Blickwinkel an. Mit Klavierbegleitung und Diskussion.

Mittwoch, 25. Sept. 2019, Türöffnung ab 17.30 Uhr, Lesung um 18.30, Hotel Beau Séjour, Haldenstrasse 53, Luzern
Die Jugend ist ein fremdes Land
Mit Alain Claude Sulzer, Schriftsteller
So heisst das jüngste Buch des Basler Schriftstellers Alain Claude Sulzer, Jahrgang 1953. In kurzen Erinnerungsblitzen erzählt Sulzer seine Kindheit und Jugend. Er erinnert sich an den Landessender Beromünster, die Willisauer Ringli, Frau Barth und ihren hellblauen Fiat 500, die SJW-Heftchen und Domdidier. In präzisen Skizzen entwirft er ein berührendes Erinnerungsmosaik, das uns in die eigene Jugend zurückführt. Sulzer hat zahlreiche Romane veröffentlicht, unter anderen Der perfekte Kellner, Aus den Fugen und Postskriptum. Lesung und Gespräch. 
Das Programm

Mittwoch, 18. September 2019, L'Après-Midi im Gemeindehaus Würzenbach, Würzenbachmatte 2, 15.00 Uhr:

Kunst und Kreativität im Alter
Neugierig bleiben und Dankbarkeit, das sind Beweggründe für das kreative Wirken von Elisabeth Mayer-Hofer bei ihrer Arbeit mit Glas, Licht und Farben. Im "L'Après-Midi" berichtet die Autodidaktin, die seit seit 17 Jahren mit dem Werkstoff Glas arbeitet, von der Faszination, die sie antreibt. Elisabeth Mayer ist Krankenschwester mit Weiterbildung in angewandter Gerontologie und macht aktuell einen CAS-Kurs in Spiritual Care an der Uni Bern.

Samstag, 21. September 2019, 13.30 bis 15.30 Uhr, Friedhof Reussbühl
Tag des Friedhofs - in Reussbühl 
Der Tag des Friedhofs steht 2019 unter dem Motto "Der Friedhof: Leben-Lachen-Freude" und dazu laden die Stadt Luzern sowie die katholische und reformierte Kirche Reussbühl zur Besichtigung des Friedhofs Reussbühl ein. Der Friedhof Reussbühl befindet sich an der Obermättlistrasse, gleich neben der römisch-katholischen Kirche St. Philipp Neri Reussbühl. Der Friedhof hat als Gesamtanlage einen hohen historischen Wert und wurde in den letzten Monaten umgestaltet und aufgewertet. Der Flyer 

Dienstag, 29. Oktober 2019, Auditorium CH Media, Maihofstrasse 76, 18.30 bis 20.30 Uhr.

Vorsorge im Alter
Die Pro Senectute Kanton Luzern lädt zu einer Informationsveranstaltung über die "Vorsorge im Alter - Vorausdenken und selber enscheiden". Referenten: Simon Gerber, Leiter Soziale Arbeit Pro Senectute, Marcel Hüsler, Vermögenberater bei der Raiffeisenbank Luzern, Marco Kathriner von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Luzern-Land. Eintritt 10 Franken, inkl. Apéro, Platzzahl beschränkt, Anmeldung: event@lu.prosenectute.ch oder über 041 226 11 88.

Offene Mittagstische

An 15 verschiedenen Orten in der Stadt Luzern gibt es das Angebot von Offenen Mittagstischen für alle, bereitgestellt von der Katholischen und der Reformierten Kirche und vom Verein Sentitreff. Die Idee dahinter: Essen in Gemeinschaft mit andern Menschen, ein feines Essen zu einem günstigen Preis. Die Übersicht im Flyer.

Geschichten zur Geschichte
Der Luzerner Historiker Kurt Messmer publiziert auch dieses Jahr im Blog des Nationalmuseums historische Beiträge. Zurzeit geht es in fünf Folgen um die Helvetik. 1798 war der erste Anlauf zur modernen Schweiz. Der zweite folgte im Winter 1830/31 (Volkstage). Das waren ln und für Luzern besonders turbulente Ereignisse. Lesen lohnt sich.
www.blog.nationalmuseum.ch


Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

"Den Durchmarsch der Immobilienlobby stoppen"
Alle vernünftigen Kräfte müssten mithelfen, damit der Abbau der Mieterrechte im National- und Ständerat gestoppt werden könne, sagt Natalie Imboden in einem Interview in der Zeitschrift "Mieten und Wohnen" des Schweizerischen Mieter- und Mieterinnenverbandes. Die Unverfrorenheit der Immobilienlobby im Parlament bei der Beratung der Wohninitiative des Mieterverbandes habe sie erstaunt, sagt Imboden weiter. Sie habe den Blick für die Bevölkerung vollkommen verloren. Die Exponenten des Hauseigentümerverbandes seien überall präsent und sässen auch in den vorberatenden Kommissionen. Das Volksbegehren sei moderat. "Wir verlangen lediglich, dass eine von zehn neu gebauten Wohnungen in genossenschaftlichen Händen und damit bezahlbar sein soll."

www.mieterverband.ch > Zeitschrift M+W

Senioren in Mietwohnungen
Das Buch «Seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt» vertieft als dritter Band in der Studienreihe «Demografie und Wohnungswirtschaft», welche Besonderheiten Senioren als Zielgruppen auf dem Mietwohnugsmarkt aufweisen. Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten.
Bestellung: Das Buch kann für 45 Franken per E-Mail (buch@zimraum.ch) bestellt werden.

Zürich will altersfreundlicher werden
Anfang 2020 will der Stadtrat von  Zürich eine neue Altersstrategie verabschieden. Die Absicht: Zürich soll einer Bevölkerung gerecht werden, die im Alter mobiler, selbstbestimmter und individueller leben will als frühere Generationen. Die Alten wollten einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Jetzt kann die Bevölkerung ihre Merinung dazu in einer Onlinebefragung einbringen. "Wir wollen die Ideen der Profis mit jenen der Einwohnerinnen und Einwohner vergleichen", sagt Projektleiter Benno Seiler vom Gesundheits- und Umweltdepartement.

Tages-Anzeiger Besser altern 17-06-19.pdf

"Beim Verdichten braucht es immer auch Qualität"

Der Luzerner Adrian Schmid ist nach zehn Jahren als Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes zurückgetreten. Baukultur müsse sich grundsätzlich am Menschen orientieren, sagt Schmid in einem Interview in der Zeitschrift "Heimatschutz/Patrimoine". Und die Menschen müssten sich in ihrem Lebensumfeld wohl fühlen. Rechtsbürgerliche Kreise planen massive Angriffe auf das Natur- und Heimatschutzgesetz. Und in einem Revisionsentwurf zum Raumplanunsgesetz würde dem Bauen ausserhalb der Bauzonen Tür und Tor öffnen. Mit zwei Volksinitiativen werde sich der Schweizer Heimatschutz gegen die "Verbauung unserer Landschaft" wehren, sagt Adrian Schmid. Er hat neu das Präsidium der Schweizer Demokratiestiftung übernommen. Die direkte Demokratie sei ein Instrument, um das menschliche Zusammenleben zu regeln. In dieser neuen Funktion bewege er sich zeitweise über dei Schweiz hinaus, aktuell zu zwei Projekten in Malaysia und Taiwan.

Adrian Schmid Interview in Heimatschutz Patrimoine 1 2019.pdf

Gewalt gegen ältere Menschen – ein Tabuthema

Jede fünfte ältere Person wird laut Schätzungen Opfer von Gewalt, oft von Angehörigen oder von privaten Pflegerinnen oder Pflegern. Nun wird in der Schweiz eine Anlaufstelle für Betroffene lanciert. Radio SRF1 sprach im «Tagesgespräch»  vom Dienstag, 2.April, mit Ruth Mettler Ernst über das Ausmass und die Gründe von Gewalt gegen ältere Personen. Sie ist Geschäftsführerin der Unabhängigen Beschwerdestelle für das Alter UBA – eine der drei Organisationen hinter der neuen Anlaufstelle.

Sie finden den Beitrag unter www.SRF1, Tagesgespräch, auf der SRF App oder als Podcast.

Wenn die Jobs ausbleiben, lasse ich mich komplett runderneuern
Sie ist Wahlschweizerin, Tochter des ersten Weltstars des Kinos und seit «Doktor Schiwago» selbst weltberühmt. Ein Gespräch mit Geraldine Chaplin über Falten und Familienzwiste – und über ihren Vater. Ein lesenswertes Interview in der NZZ am Sonntag. 

https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/facebook?defId=151&publicationDate=2019-03-03&newspaperName=Gesellschaft&pageNo=17&articleId=240033849&signature=D5E11D038044BDD48AD7EDF9662F3844D93D5C8B


Die Bedeutung des Lokaljournalismus
Die Politologen Daniel Kübler und Christopher Goodmann haben in einer Studie den Einfluss des Lokaljournalismus auf die politische Beteiligung in den Gemeinden untersucht (Demokratieforschung an der Universität Zürich). Der Schluss aus der Studie: Wenn jemand über seine Region Bescheid weiss, ist die Chance grösser, das er oder sie an Wahlen und Abstimmungen teilnimmt. Und je höher die Auflage der lokalen Zeitungen und je mehr Medien über lokale Politik berichten, desto grösser ist die Wahlbeteiligung in den Gemeinden. Basis der Studie sind Erhebungen in den Mertropolitanräumen Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Luzern und Lugano. Der Bericht und ein Interview mit Daniel Kübler sind erschienen in EDITO 6/18, im Schweizer Medienmagazin von Syndicom, der Gewerkschaft für Medien und Kommunikation.

Edito_0618_Lokalzeitung.pdf

Edito_0618_Qualität.pdf