Zehn Fragen an Ursula und Michael Gnekow

12.07.2026 | Max Schmid (Redaktion)

Ursula und Michael Gnekow, beide Jahrgang 1945, haben 1970 geheiratet und drei Töchter grossgezogen. Sie wohnen seit über 40 Jahren im Hochwachtquartier hinter der Hofkirche. Michael arbeitete viele Jahre als Rechtsanwalt und Notar, Ursula nach dem Auszug der Töchter bis vor Kurzem als Yoga-Lehrerin.

Seit 56 Jahren verheiratet, drei Töchter, vier Enkelkinder: Ursula und Michael Gnekow. Bild: zvg
Seit 56 Jahren verheiratet, drei Töchter, vier Enkelkinder: Ursula und Michael Gnekow. Bild: zvg
  1. Mit welchen drei Wörtern verbinden Sie Luzern?
    Die schönste unter den Schweizer Städten, zudem zunehmend urbaner und weltoffen.
  2. Rigi oder Pilatus? Und warum?
    Welche Frage, selbstverständlich der Pilatus, unser Hausberg.
  3. Wenn Sie könnten, was würden Sie in unserer Stadt verändern?
    Eine klare Trennung der Velo- von den Fusswegen mit vermehrten Kontrollen.
  4. Welches ist Ihr Lieblingsort in Luzern? Und warum?
    Wenn nicht unser Zuhause, dann das Theater, einem in unserer Biografie überaus wichtigen Kulturort.
  5. Mit welchem Menschen in Luzern würden Sie gerne einen Tag unterwegs sein?
    Keinem bestimmten, gerne mit Freunden und der Familie.
  6. Woran erinnern Sie sich, wenn Sie an Ihren ersten Schulschatz denken?
    Für beide gilt: Einen ersten Schulschatz gab es nicht, nur einen Schwarm, und der bleibt inkognito.
  7. Warum ist Ihnen eine bestimmte Lehrperson so lange in Erinnerung geblieben?
    Unser charismatischer Geschichtslehrer Adolf Hüppi an der Kantonsschule, der uns mit seinem spannenden und strukturierten Unterricht sowie seinen anspruchsvollen Prüfungen auf die Arbeitsweise an der Uni vorbereitet hat.
  8. Warum reden alte Menschen so viel von früher?
    Weil sie das Neue meist schnell vergessen.
  9. Was überrascht Sie am meisten an Ihrem jetzigen Leben?
    Dass wir nach 56 gemeinsamen Jahren immer noch über- und miteinander lachen können.
  10. Welche Abzweigung in Ihrem Leben hat Sie am meisten beeinflusst?
    Der Entscheid, miteinander durchs Leben zu gehen mit den üblichen Folgen für Eltern- und Grosselternschaft.
Max Schmid

Max Schmid

Redaktor

Max Schmid (*1945) arbeitete bis zu seiner Pensionierung bei Radio SRF als Auslandredaktor und Korrespondent in Prag und Moskau. Seit 2017 ist er Mitglied der Redaktion von Luzern60plus.