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Newsletter 11 / 2021 

Noch immer hat uns die Corona-Pandemie im Griff. Neuerdings ist auch für Geimpfte bei Sitzungen in Innenräumen wieder Maskenpflicht angesagt. Die Pandemie schränkt auch das freiwillige Engagement älterer Personen ein. Das Forum Luzern60plus musste Werkstattgespräche absagen, Arbeitsgruppen ihre Sitzungen vertagen, und die Redaktionsgruppe traf sich eine Zeitlang nur über Zoom. Corona hat das zivilgesellschaftliche Engagement der Generation 60plus schlagartig und einschneidend verändert, wie Mario Störkle und Stephan Kirchschläger von der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit, in einer Studie belegen. So hat ein Teil der Freiwilligen ihr Engagement dauerhaft beendet. Doch wir bleiben dran, wir können nicht das Ende der Pandemie abwarten. 

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Ein Jahr lang oberster Stadtluzerner

Im Jahr 1998 war der SP-Politiker und heute 82-jährige reformierte Pfarrer Markus Tschabold Präsident des Grossen Stadtrates. Ein Porträt von Albert Schwarzenbach - samt einer Liste aller Ratspräsidenten bis ins Jahr 1899 zurück.

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Flicktalente gesucht

Reparieren statt wegwerfen: Im Repair Café kommen lädierte Handmixer, Kaffeemaschinen oder Lampen zu einem zweiten Leben. Ulrich Scholbe (67) und seine Tüftler machen es möglich. Beat Bühlmann hat Scholbe im Neubad getroffen.

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The Booster

Wie Covid unseren schwindenden Wortschatz erweitert und neue Wörter neue Slogans gebären. Eine Glosse von Hans Beat Achermann.

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«Die Pflegenden brauchen mehr Zeit zur Erholung»

Die zentralen Anliegen des Pflegepersonals zur Abstimmung über die Volksinitiative. René Regenass im Gespräch mit der VPOD-Präsidentin Melanie Setz.

 

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Pro Senectute sucht Freiwillige

Anfangs Dezember organisiert Pro Senectute Luzern Informationsstunden für Freiwillige, die gerne ältere Menschen bei administrativen Aufgaben unterstützen.

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Trafohäuschen sind seine Leidenschaft

Hans Gisler hat sein Herzblut an die Transformatorenhäuschen verloren. Doch das ist längst nicht alles, was der 66-Jährige unter Wasser, in der Luft und auf dem Boden gemacht hat. Ein Porträt von Hans Beat Achermann.

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Wechsel im Ausschuss des
Forums Luzern60plus

Regula Bachmann ist neu Mitglied im Ausschuss des Forums Luzern60plus. Sie ersetzt im Leitungsgremium den zurücktretenden Hans Beat Achermann.

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Corona-Pandemie und Freiwilligenarbeit

Ein Projekt der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das freiwillige Engagement älterer Menschen in der Schweiz. Jetzt liegt der Abschlussbericht vor.

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Sportstrategie: Mitdenken erwünscht

Die Stadt Luzern erarbeitet eine neue Sportstrategie. Sie soll in einem mehrstufigen partizipativen Prozess entwickelt werden. Grundlagen für die Standortbestimmung sollen eine Online-Befragung, Gespräche und Workshops sein.

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Kulturtippgruppe empfiehlt für Dezember 

Remo Genzoli besucht am 3. Dezember im Festsaal des Hotels Beau Séjour Luzern den Poetry Slam Abend, welcher von Daniela Dill moderiert wird.

Charlotte Schulthess stimmt sich auf die weihnächtliche Zeit mit dem Adventskonzert im Neubad Luzern ein, welches von der Kulturbrauerei veranstaltet wird.

Irene Graf empfiehlt die Führung hinter die Kulissen des Bourbaki Panoramas in Luzern, welche am 5. Dezember mit der Restauratorin Liselotte Wechsler stattfindet..

Markus Roesch lässt sich am 16. Dezember im Neubad Luzern von Bittersweet Tea Symphony - der Kunstinstallation mit 200 Teekesseln - faszinieren.

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Weitere Veranstaltungshinweise

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Zu guter Letzt:

Ist es vom Geschlecht abhängig, wie gut man mit dem Älterwerden umgehen kann?
Wolfgang Schmidbauer: Ich glaube, dass Frauen besser damit zurechtkommen. Ich habe das in meiner Umgebung immer wieder mit Erschütterung beobachtet: Wenn eine Frau dement wird und noch einen Partner hat, lässt sie sich führen. Wenn hingegen ein Mann dement wird, lässt er sich nicht führen, sondern nutzt unter Umständen seine körperliche Überlegenheit, um den vernünftigeren Teil der Beziehung zu entmachten.

Er behindert sie, obwohl er auf sie angewiesen ist?

Wolfgang Schmidbauer: Ich glaube, für einen Mann, der es ein Leben lang nicht gewohnt war, Schwäche zu zeigen, ist so eine Situation sehr schwer. Ein Klassiker ist ja das Autofahren, da müssen manche Männer erst Unfälle bauen, bevor sie es sein lassen. Eine Frau, die dieses Problem hat, habe ich noch nicht gesehen.

Der Psychotherapeut Wolfgang Schmidbauer (80) in einem Interview im Magazin der "Zeit", (2021/Nr. 22). Als 60-Jähriger schrieb er den Bestseller «Altern ohne Angst».

 


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