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Newsletter 3 / 2021 

In seiner Kolumne kritisiert Meinrad Buholzer die geplante Verlegung des Naturhistorischen und des Historischen Museums ins alte Zeughaus. Er befürchtet, dass die Betriebskosten dann so hoch sind, dass zwangsläufig gespart wird. Und das ginge, so Buholzer, «ein weiteres Mal an die Substanz, das Museum würde ausgeblutet. Das grenzt an ein vorsätzliches An-die-Wand-fahren zweier bewährter, attraktiver Museen, die zweifellos von ihrer optimalen Lage profitieren». Diese unsinnige Übung des Luzerner Regierungsrats ist nicht nur kulturpolitisch abwegig. Die Dislokation der publikumsnahen Museen ist alles andere als kundenfreundlich. Denn das alte Zeughaus, halb auf dem Hügel und ohne Busanschluss, ist für ältere und gehbehinderte Personen wie für Familien mit Kleinkindern schwer zugänglich. 


Im Schneckentempo zur Gleichstellung

Das Jubeljahr zu 50 Jahre Frauenstimmrecht in der Schweiz wird in Luzern mit der Ausstellung «Eine Stimme haben» angereichert. Im Historischen Museum wird der 100 Jahre lange Weg zur politischen Gleichstellung in der Schweiz beleuchtet.

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Wissenswertes rund ums Fleisch

Judith Stamm empfiehlt ein Buch, bei dem es ums Fleisch geht – und das sich für Grosseltern zum Vorlesen und für Enkel zum Reinschauen eignet. Die Kolumne.

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Daheim für die letzte Lebensphase

Das Hospiz Zentralschweiz in Littau will für Menschen mit einer unheilbaren Krankheit und für ihre Angehörige ein Daheim sein, wenn das Lebensende absehbar ist. Im Mittelpunkt steht die ganzheitliche Begleitung. Monika Fischer hat das Hospiz besucht. Teil 1 zum Hospiz Zentralschweiz.

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«Das Leben ganz leben»

Die Ärztin Sibylle Jean-Petit-Matile ist Mitinitiantin und Leiterin des Hospiz Zentralschweiz in Littau. Im Gespräch mit Monika Fischer gibt sie einen Einblick in den Alltag im Hospiz. Sie hofft, schon bald wieder Führungen anbieten zu können. Teil 2 zum Hospiz Zentralschweiz.

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Wie man Museen an die Wand fährt

Am Anfang stand eine Sparübung. Und jetzt will es die Ironie, dass alles teurer wird. Nach Plänen der Luzerner Regierung sollen das Natur- und das Historische Museum im abgelegenen alten Zeughaus auf Musegg zusammengelegt werden. Kolumnist Meinrad Buholzer leuchtet das nicht ein.

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Mehr Zeit für Angehörigenpflege

Wer für seine kranken Eltern oder Kinder sorgt, soll am Arbeitsplatz nicht benachteiligt sein. Der Stadtrat hat ein Postulat (teilweise) angenommen, das die Care-Arbeit für Familienangehörige erleichtern will.

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Vicino in der Post

Vicino hat seinen Standort im Würzenbach neu in der ehemaligen Post eingerichtet. Vicino Würzenbach ist einer von drei Standorten in der Stadt Luzern.

 

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Eine Plattform für die Partizipation

Die Stadt Luzern lanciert die Internet-Plattform Dialog Luzern. Sie bietet den aktiven Organisationen eine Bühne, um sich mit der Bevölkerung auszutauschen und zu vernetzen.

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Stimmrecht light für Senioren?

Damit Seniorinnen und Senioren die Volksabstimmungen nicht dominieren, möchte Ökonomieprofessor Bruno S. Frey das Stimmrecht der 80plus beschneiden. Eine sinnvolle demografische Korrektur – oder wieder eine „Schnapsidee“?

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Tipps der Programmgruppe Kultur
für April 2021
 

Irene Graf bleibt nicht zu Hause, sondern besucht die spannende und vielseitige Ausstellung im Kunstmuseum Luzern «Rinus Van de Velde - i’d rather stay at home».

Charlotte Schulthess vertieft sich in das Drama, der historischen Fiktion rund um das enteignete Bild «Goldene Adele» von Gustav Klimt und sieht sich auf arte den Film «Die Frau in Gold» an.

Remo Genzoli spaziert von Giswil nach Sarnen und besucht die Ausstellung «Dorothee Wyss - Die Geschichte einer aussergewöhnlichen Frau» im Museum Bruder Klaus in Sachseln. 

Markus Roesch macht beim Klangspaziergang «Habicht – Hauch» mit, welcher vom “Forum Neue Musik Luzern” präsentiert wird.

 

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Zu guter Letzt:

„Es ist ein Fakt, dass die unter 25-Jährigen in der Schweiz politisch stark untervertreten sind. Es kann gefährlich sein, wenn sich die ältere Generation nicht an neue Entwicklungen anpasst und damit Reformen blockiert, von denen primär jüngere Generationen profitieren. Glücklicherweise leben wir aber in einem Land mit einer starken Zivilgesellschaft, sodass man auch unabhängig von der herrschenden Mehrheit viel bewegen kann. Und die älteren Generationen werden auch über ihre Enkelkinder für andere Lebenswelten sensibilisiert.“

Der Altersforscher François Höpflinger  in „Grosseltern“, dem Magazin über das Leben mit Enkelkindern, Nr. 1/2021


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