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Newsletter 10 / 2022

Bis vor einem Jahr hat die Stadt Luzern den gedruckten Abfallkalender kostenlos an 51'000 Haushalte versendet. Gemäss groben Schätzungen des Strasseninspektorats landeten bis zur Hälfte aller Kalender umgehend im Altpapier, viele davon ungeöffnet. Spätestens nach einem Jahr werden alle gedruckten Exemplare entsorgt, weil die Termine jährlich angepasst werden. So landen 3,5 Tonnen Abfallkalender im Altpapier. Das ist wenig sinnvoll. Deshalb gibt es alle Infos zur städtischen Abfallentsorgung ab sofort nur noch via App oder online. Wer diese digitale Lösung nicht nutzen kann, erhält von der Stadt Unterstützung. Der Abfallkalender ist nur ein Beispiel für die digitale Transformation. Wie reagiert die Stadt Luzerns auf diese Entwicklung? Urs Truttmann, Chief Digital Officer, gibt Auskunft.


Wo man singt, da lass dich ruhig nieder

Zwischen 40 und 60 Frauen und Männer trafen sich jeweils zum gemeinsamen Singen in der Lukaskirche. Nun wird das unentgeltliche Angebot der reformierten Kirche der Stadt Luzern zum Bedauern aller Beteiligten vorläufig eingestellt. Monika Fischer berichtet.

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«Wir helfen auch Menschen, die nicht in die digitale Welt eintauchen»

Alles wird digital: Abfallkalender, Telefonbücher, Fahrpläne. Bloss: Was geschieht mit Leuten, die nicht mithalten können? Urs Truttmann, Chief Digital Officer der Stadt Luzern, denkt an eine neue Anlaufstelle, die helfen könnte. Albert Schwarzenbach hat ihn getroffen.

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Alltag mit Demenz

Wie lebt sich der Alltag in einer Partnerschaft und wie entgeht man der Isolation, wenn eine Paarhälfte demenzkrank ist? Hans Beat Achermann war bei einem Paar zum Nachtessen eingeladen, dessen tägliches Leben stark durch die Krankheit der Frau strukturiert ist.

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Redaktion Luzern60plus stellt sich vor (7)

Er war viele Jahre die Radiostimme aus Osteuropa: Der Historiker Max Schmid (77), ursprünglich Lehrer in Luzern und Rom, fand in den Zeitungsjournalismus und später zu seinem Lieblingsmedium Radio. Sein Anliegen war stets, Betroffenen eine Stimme zu geben.

 

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Konjunktiv II – über irreale Möglichkeiten

Wir tönen zurzeit ziemlich kulturpessimistisch – bis an die Grenze der Misanthropie. Unsere Kolumnistin Yvonne Volken fragt sich deshalb, ob die Menschheit noch zu retten sei.

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Prostir: Raum für Austausch und Aktivitäten

Im ukrainischen Kultur- und Begegnungszentrum Prostir in Reussbühl können sich geflüchtete Ukrainierinnen unkompliziert austauschen und Kraft tanken. Monika Fischer hat das Begegnungszentrum besucht.

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Giorgia Meloni – (k)ein Grund zu Freude?

Mit der 45-jährigen Giorgia Meloni erhält Italien zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Frau als Regierungschefin. Ist das wirklich ein Grund sich zu freuen, fragt sich Kolumnistin und (Feministin) Cécile Bühlmann.

 

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Was kostet mich der Heimaufenthalt?

Die Frage stellt sich, sobald das Wohnen zu Hause nicht mehr möglich ist: Wie bezahle ich die Heimkosten, zum Beispiel in einem Viva-Begegnungszentrum in Luzern? René Regenass hat nachgefragt.

 

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Abfallkalender nur noch digital

Der Abfallkalender für die Stadt Luzern wurde bis 2021 in gedruckter Form in alle rund 51‘000 Haushaltungen versendet. Nun ist Schluss damit. Alle Infos zur städtischen Abfallentsorgung gibt es ab sofort nur noch digital. 

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Kulturtippgruppe empfiehlt für November:

 

Markus Roesch ist gespannt auf das Konzert der OM, welche mit ihrem neuen Programm «50 Jahre OM» am 4. und 5. November 2022 im Südpol auftreten wird.

Irene Graf freut sich auf das Abschlusskonzert des Schütz-Zyklus «Deo Grazia», welches am 12. November 2022 in der Hofkirche St. Leodegar aufgeführt wird.

Remo Genzoli erwartet einiges von der Tanzaufführung «Next Matter - TanzLuzern», die er am 30. November 2022 besuchen wird.

Charlotte Schulthess wird sich im November in das Buch «Frei» von Lea Ypi vertiefen und sich die Sendung «Sternstunde» vom 18. September 2022 per Internet anschauen.

 

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Gut zu wissen

Kino Bourbaki in Luzern
«Die Goldenen Jahre» - eine Komödie zur Pensionierung
Ein Film von Barbara Kulcsar, nach dem Drehbuch von Petra Volpe. CH, 92 Min.
Endlich frei! Ausgelassen feiern Alice und Peter ihre Pensionierung und freuen sich auf eine neue Lebensphase. Da findet Alice heraus, dass ihre beste Freundin Magalie, die völlig überraschend verstirbt, seit 15 Jahren eine Affäre in Frankreich hatte. Die Konfrontation mit der Endlichkeit des Lebens stürzt Peter in eine existenzielle Krise. Er wird, zum Leidwesen von Alice, zum Gesundheitsfanatiker. Als Peter dann auch noch Heinz, den verwitweten Mann von Maglie, zu einer gemeinsamen Kreuzfahrt einlädt, ist es vorbei mit dem harmonischen Ruhestand. Eine Komödie nach dem Drehbuch von Petra Volpe («Die göttliche Ordnung»). Flyer


Zu guter Letzt

 

Sie sind dieses Jahr 60 geworden. Ist auch das Kind in Ihnen älter geworden?
Ich bin jetzt ein Kobold. Ich muss meinen Kindskopf jeden Tag trainieren. Jede Unverblümtheit, die ich verliere, muss ich mit Können wettmachen, und vor allem liebe ich es, Kindern zuzuschauen. Sie inspirieren mich sehr. (…)

Gibt es eine Scham des Alterns – vielleicht gerade als Frau?
Ich schäme mich nicht für mein Alter. Meinen Sie vielleicht, dass wir langsam verwelken und dass wir alle sterblich sind? Ja, das ist sehr wohl ein Schmerz, der in verschiedenen Momenten unterschiedlich stark auftritt – bei Frauen und auch Männern. Ich empfand den Druck, knackig zu sein oder wenigstens so zu wirken, als ebenso anstrengend.

Die Künstlerin Pipilotti Rist (60) im Interview mit Birgit Schmid, NZZ vom 29. Oktober 2022.

 


Verantwortlich für Newsletter: thomas.demuth@luzern60plus.ch