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Newsletter 6 / 2021

„Ich war beim Segeln lange Zeit freiwillig allein. Hier bin ich nun unfreiwillig allein.“ Das sagt Hans Häfliger im Dokumentarfilm „Einsamkeit hat viele Gesichter“. Der Film ist ein Projekt des Vereins Familien- und Frauengesundheit, FFG-Videoproduktion Luzern. Es lohnt sich, auf dieses verschwiegene Thema einzugehen. Einsamkeit bedeutet mehr als allein sein; soziale Isolation kann krankmachen. Deshalb braucht es Angebote, um mit anderen in Kontakt zu kommen. Ein niederschwelliges Beispiel sind die «Plauderbänkli», die auf Anregung des Forums Luzern60plus in der Stadt Luzern zum gemeinsamen Gespräch einladen. Und auch die neue Broschüre «Spaziergänge für ein gesundes Altern im Quartier und in die Nachbargemeinden» kann dazu motivieren, die eigene Wohnung zu verlassen. Unter dem Motto «Entdecken – Bewegen – Begegnen».


Gesichter der Einsamkeit

Der neue Dokumentarfilm von Romana Lanfranconi behandelt behutsam ein schwieriges Thema: In Kurzporträts berichten sieben ältere Frauen und Männer von ihrer Einsamkeit. Ein Thema, über das es sich lohnt zu reden, findet Beat Bühlmann.

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Zum eigenen Stil gefunden

Johanna Näf entdeckte ihre Berufung zur Kunst relativ spät. In ihrem vielseitigen Schaffen fand sie zur eigenständigen Sprache und zur prägnanten Formgebung. Ein Porträt von Monika Fischer.

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Begegnungen fördern das Verständnis

Seniorinnen und Senioren trafen sich mit Studierenden der Hochschule Luzern, um das gegenseitige Verständnis zu fördern. Ein Erfahrungsbericht von Monika Fischer.

 

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Impfzentrum: Dankbarkeit ist enorm

Das Impfzentrum auf der Allmend in Luzern stand in den letzten Monaten im Mittelpunkt des Interesses rund um die Pandemie. Ein Blick hinter die Kulissen.

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Privat statt öffentlich

Unser Autor Hans Beat Achermann stösst sich daran, dass ein nationaler Übervater nationales Kulturgut in einem unterirdischen Privatgemach bunkert. Steht das nicht im Widerspruch zum Populismus dieses alten Mannes?

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Fast wie in Berlin

Mitten auf dem Seetalplatz, zwischen den Containern des NF49, betreibt die Pro Senectute neuerdings die Bar U94. Ein ungezwungener Treffpunkt mit besonderem Charme.

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Keine Forderung nach Lohn für Hausarbeit

Soll die Care-Arbeit, die in vielen Haushalten hauptsächlich von Frauen ausgeführt wird, finanziell entgolten werden? Kolumnistin Cécile Bühlmann hält nichts davon.

 

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Spaziergänge in die Nachbarschaft

Zum zweiten Mal gibt die Stadt Luzern eine Broschüre mit «Spaziergängen für ein gesundes Altern» heraus. Diesmal führen sechs der 18 Spaziergänge in die Nachbargemeinden.

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Vicino neu auch im «Guggi»

Vicino Luzern hat sich im neu sanierten Teil des «Guggi» eingerichtet. In einem gemeinsamen Pilotversuch wird geprüft, welche Chance die Nähe zu den Angeboten von Viva Luzern bietet.

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Der Käfer

Ein Käfer in der Schachtel, ein Philosoph des 20. Jahrhunderts und Dinge, über die man nicht spricht – Judith Stamm macht sie zum Stoff ihrer neuen Kolumne.

 

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Wenn Frau will, steht alles still

Mit der Umsetzung des Gleichstellungsartikels, der 1981 in die Verfassung kam, ging es nicht vorwärts. Deshalb kam es 1991 schweizweit zum ersten Frauenstreik. Agatha Fausch berichtet am Küchentisch vom intensiven und lustvollen Engagement.

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Kulturtippgruppe empfiehlt für Juli 2021

 

Charlotte Schulthess sieht sich am 2. Juli um 20.30 Uhr den Film von Claudio Noce «Padrenostro» im Stattkino Luzern an.

Markus Roesch nimmt am 8. Juli um 19.00 Uhr am Vortrag «System Change - wie wir selbst damit beginnen können» im Neubad Luzern teil.

Remo Genzoli besucht am 9. Juli ab 18.00 Uhr die Vernissage der Ausstellung «I like a bigger garden» im Kunstmuseum Luzern.

Irene Graf macht vor Mitte Juli einen Ausflug nach Zug und schaut sich die neuen Werke von Anna M. Annen in der Kunsthandlung & Galerie Carla Renggli an.

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Zu guter Letzt:

„Du musst optimistisch sein. Und interessiert, also neugierig. Mach nie etwas, das schlecht für andere Menschen ist, sei ernsthaft. Kämpf nicht mit deinem Ehemann. Versuch die Fehler und Schwächen der Männer zu verstehen, man kann ja damit fertig werden. Koch das Gemüse aus deinem eigenen Garten. Seid ehrlich. Kämpft nicht um jede Kleinigkeit, seid auch mal gelassen. Und wenn ich ganz und gar die Wahrheit sagen soll, dann ist dies hier das wahre Geheimnis: Wenn ihr hundert werden wollt, dann glaubt an Gott. Geht jeden Sonntag in die Kirche.“

Die 103-jährige Claudina Melis, die auf Sardinien lebt, im lesenswerten Buch «Das kluge, lustige, gesunde, ungebremste, glückliche, sehr lange Leben» von Klaus Brinkbäumer und Samiha Shafy über die Weisheit der Hundertjährigen, erschienen im S. Fischer Verlag, 2019 (8. Auflage).


Verantwortlich für Newsletter: beat.buehlmann@luzern60plus.ch