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Newsletter 8 / 2021 

Manchmal ist das Licht zu schwach, um entspannt lesen zu können. Manchmal wünschte ich mir, einfach zuhören zu können. Luzern60plus macht das jetzt möglich. Neu sind die Kolumnen von Cécile Bühlmann, Meinrad Bulholzer und Judith Stamm nicht nur zu lesen, sondern auch zu hören. Unter der Autorenzeile findet sich ein kleiner Balken, der dies ermöglicht. Allerdings sind das nicht die Stimmen der Kolumnistinnen und des Kolumnisten, die Sie hören. Ein «Vorleseautomat» oder das Text-to-Speech-System, wie es heisst, wandelt Text in Sprache um. Die Software greift dabei auf Sprachaufnahmen einer Sprecherin zurück, wobei Sprachsegmente moduliert und verkettet werden. Wir finden, das tönt inzwischen ganz passabel. Wir haben uns für die weibliche Stimme entschieden, auch für die Kolumne von Meinrad Buholzer. Den Flaneur Karl Bühlmann können Sie leider nicht akustisch begleiten. Seine Stadtspaziergänge leben auch von den Bildern und damit ist unsere Sprechstimme überfordert. Wir wünschen einen guten Hörgenuss!


Enkel und Grosseltern –
die starke Bindung fürs Leben

Von Enkeln und Grossenkeln. Darüber liesse sich manche Erzählung schreiben. Im Zentrum wohl meist Verzückung, Stolz und Freude. Doch die naturgegebene familiäre Beziehung wirft auch berechtigte Fragen auf, schreibt Eva Stolz im ersten Beitrag zur dreiteiligen Serie über diese Generationenbeziehung.

 

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«Probleme unbedingt
rechtzeitig ansprechen»

Die Psychologin, Gerontologin und Schriftstellerin Dagmar Schifferli erläutert die Beziehung zwischen Grosseltern und Enkeln und erklärt im Gespräch mit Eva Holz, worauf es ankommt, um eine gute Beziehung zwischen den Generationen aufzubauen und zu pflegen. Teil 2. 

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Drei Statements von Grosseltern

Es kommt gut, sagt ein Grossvater, und er hoffe. Dass es seine Gesundheit zulasse, dass er noch ganz lange seine Enkelkinder betreuen könne. Teil 3 unserer Serie zur Beziehung von Grosseltern und Enkeln.

 

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Digitale Grabsuche

Ab Ende Jahr kann online abgefragt werden, welche Person wo genau auf welchem Stadtluzerner Friedhof bestattet ist. Angehörige, die nicht möchten, dass ihre Verstorbenen in diesem System erfasst werden, können dies ab sofort der Stadt melden.

 

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Bilder

Alle Menschen sind umgeben von Bildern. Gesammelt, gekauft, aufbewahrt. Doch welche überleben einen allfälligen Umzug in eine Altersinstitution? Dazu die Kolumne von Judith Stamm.

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Digitales Vermächtnis

Ein grosser Teil unseres Lebens findet heute auch im Internet statt. Was passiert mit diesen Daten nach dem Tod? Rolf Kistler, Leiter Informatik von Viva Luzern, schafft einen Überblick.

 

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Die Grünen und Corona

Haben die Grünen gegenüber der Corona-Pandemie das eigenständige Denken aufgegeben? Folgen sie blind dem Bundesrat? Die ehemalige Grünen-Nationalrätin Cécile Bühlmann erteilt in ihrer Kolumne den skurrilen Positionen der «Querdenker» eine klare Absage.  

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Der Flaneur ist unterwegs (23)

Flaneur Karl Bühlmann ist diesmal in einem Quartier unterwegs, welches von Touristen weniger besucht wird. Aber umso abwechslungsreicher fühlt sich sein Spaziergang an.

 

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Der heitere Kapuziner

Seit dreissig Jahren veröffentlicht Hanspeter Betschart (70) Broschüren mit heiteren Geschichten. Mit dem Erlös unterstützt der Kapuziner vom Kloster Wesemlin Sozialprojekte für Obdachlose und für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ein Porträt von Beat Bühlmann.

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Outsourcing – auf unsere Kosten

Meinrad Buholzer beschreibt, wie wir zu unseren eigenen Dienstmännern und Dienstfrauen geworden sind, bei den SBB, bei den Banken, bei der Post. Und überall erleben wir dazu einen Gebühren-Tsunami. Die Kolumne von Meinrad Buholzer.

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Kulturtippgruppe empfiehlt für September 2021
 

Charlotte Schulthess besucht die Vernissage der Ausstellung „Spuren“ von Hans Grob in der Sust in Stansstad, mit Pascal Bösch und Pius Häfliger.

Markus Roesch empfiehlt das Open-air-Kunstfestival „Glücklich Festival“ auf dem ewl-Parkplatz an der Fruttstrasse in Luzern mit lokalen und nationalen Bands, drei Slam-Poeten sowie einem Kinderprogramm.

Irene Graf ist neugierig auf das Buch- und Ausstellungsprojekt von Ingeborg Lüscher und Edizioni Galleria Periferia zum Tessiner Einsiedler Armand Schulthess.

Remo Genzoli wird sich von Connaught Brass begeistern lassen, in der Lukaskirche mit Werken von Jan Bach, Heinrich Ignaz Biber, Richard Strauss und Kurt Weill.

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Weitere Veranstaltungen 

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Zu guter Letzt:
 

„Nicht alt werden, nicht alt geworden sein, sondern: alt sein.

Nicht Angst vor dem Alter, nicht Angst vor dem Siechtum und Tod, sondern: alt sein.

Mehr als die Hälfte des Lebens habe ich schon gelebt. Unsinn: Dann müsste ich ja hundertsechzig Jahre alt werden.

Also mehr als drei Viertel des Lebens gelebt? Vier Fünftel? Dann hätte ich noch zwanzig Jahre zu leben? Und würde hundert Jahre alt werden.

Und wenn ich noch zehn Jahre vor mir hätte? Zehn Winter, zehn Frühlinge, zehn Sommer, zehn Herbstzeiten? Zehnmal sehen, wie hinter unserem Zaun das Korn geschnitten und gedroschen wird, wie die LKWs versetzt hinter den Mähdreschern fahren und das Korn aufnehmen aus hohem staubigen Bogen?

Der Grossteil meines Lebens ist vorbei. Und es geht immer schneller. Wie in den Trichter eines Ameisenbären rutsche ich, der Sand gibt nach. Die Medikamentenbox für die Woche habe ich doch gestern erst vollständig gefüllt mit zwanzig Tabletten täglich. Und nun ist sie leer. Hab ich die Vorhänge nicht eben zugezogen, frage ich mich, wenn ich sie aufziehe. Und erst das Frühstück. Hab ich es nicht eben abgeräumt – und nun kommt schon die Tagesschau.

Sich der Zeit demütig ergeben, las ich kürzlich.

Das ist das Gute, das Sanfte, das Glückbringende am Alter: Ich muss gar nichts.“

Helga Schubert (81) im höchst empfehlenswerten Buch „Vom Aufstehen. Ein Leben in Geschichten“. dtv, München 2021

 


Verantwortlich für Newsletter: beat.buehlmann@luzern60plus.ch