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Newsletter 12 / 2021 

«Die Einsamkeit, die in der pandemischen Zeit erheblich an Bedeutung gewonnen hat, fühlt sich an wie ein langes Exil aus dem Land der lebensspendenden und lebensfördernden Kräfte, in dem wir sonst unser Dasein verbringen», schrieb der indische Psychoanalytiker Sudhir Kakar (83) in der Wochenzeitung «Die Zeit». Ein kleiner Schritt aus der Einsamkeit kann die Gratisnummer 0800 890 890 sein: Das Projekt «malreden» ist ein niederschwelliges Gesprächsangebot per Telefon. Täglich können Frauen und Männer ab 60 Jahren zwischen 14 und 20 Uhr die betreute Hotline für einen ungezwungenen Austausch, zum Plaudern und Erzählen nutzen. Die Telefonpartner bleiben anonym, die Gespräche sind vertraulich und kostenlos. Seit dem Start Anfang April 2021 wurden über 1000 Gespräche geführt. Wir wünschen Ihnen viele anregende, berührende und ermutigende Gespräche im neuen Jahr. 


«Ich gehe die Probleme mit Lust an»

Seit fünf Jahren leitet Ruedi Fahrni die Pro Senectute Luzern. Im Interview mit René Regenass berichtet er von seiner Arbeit. Neu ist Pro Senectute schweizweit mit einem neuen Angebot unterwegs: dem «angehörigenorientierten Unterstützungssystem».

 

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Romeo & Julia im Schnepfensteg

Eine Warn-Mail aus dem Hauptquartier der kantonalen Corona-Abwehr ändert die Pläne des Flaneurs. Trotz zweimaliger Impfung begibt er sich in Isolation und wandert virtuell. Karl Bühlmann ist wieder als Flaneur unterwegs, Folge 25.

 

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Pionierin in der Ukraine

Henny Graf-de Ruiter (72) liegt Pionierarbeit im Blut. Seit 15 Jahren engagiert sich die Luzernerin als Freiwillige in der Ukraine für Menschen mit Behinderung. Ein Porträt von Monika Fischer.

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Trotz Demenz gut leben

Gemeinsam verbringen die Gäste im Café TrotzDem einen geselligen Nachmittag in entspannter Atmosphäre. Sie tauschen sich aus und bekommen Antworten auf ihre Fragen. Monika Fischer hat das besondere Café besucht.

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Netzwerk 80plus hat viel bewegt

Das Netzwerk 80plus wird ins Forum Luzern60plus integriert. Die Anliegen der hochaltrigen Menschen werden auch künftig zur Geltung kommen.

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Ein alter Mann wird älter

Der deutsche Theaterkritiker Günther Rühle schreibt in einem «merkwürdigen Tagebuch» als 96-Jähriger gegen das Erblinden an. Eine Buchempfehlung von Hans Beat Achermann.

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Digitale Grabsuche

Nun kann online abgefragt werden, wer auf welchem Stadtluzerner Friedhof bestattet ist und wo das Grab liegt.

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Seniorenuniversität digital

Trotz schwierigen Zeiten hat die Seniorenuniversität Luzern einen Investitionsschritt gewagt und vor zehn Monaten die digitale Plattform myULU3 lanciert. Barbara Stöckli im Gespräch mit Präsident Michel Hubli.

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Einfach anrufen

Diese Gratisnummer kann ein erster Schritt aus der Einsamkeit sein: 0800 890 890. Das Projekt «malreden» ist ein kostenloses Gesprächsangebot per Telefon. Beat Bühlmann hat mit der Initiantin Eve Bino gesprochen.

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Hier spricht man Deutsch

Zwischen Deutsch schreiben und Deutsch sprechen klaffen Welten. Dies wird unserer Mitarbeiterin Eva Holz während ihres Berlin-Aufenthaltes wieder einmal deutlich bewusst.

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Das Rigilied mit Nachwuchs

Eine kommentierte Neuauflage des 120 Jahre alten Rigilied-Buchs von Alfred Leonz Gassmann fördert Frivoles zu Tage. Denn diese Reise ging nicht nur «vo Lozärn uf Weggis zue», wie es im Original noch hiess. Hans Beat Achermann berichtet.

 

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Ein Sturkopf im Medienzirkus

Herbert Fischer, ein stadtbekannter Luzerner Journalist, ist kürzlich 70 geworden. Ausgerechnet im Alter pflegt er die jüngste Medienform. Er publiziert im Internet auf seiner Meinungsplattform lu-wahlen.ch. Ein Porträt von Hanns Fuchs.

 

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Gut zu wissen

Die Stadt Luzern hat die Broschüre "Wichtige Adressen" aktualisiert. Sie enthält die Betreuungs- und Dienstleistungsangebote im Altersbereich und kann bei der Abteilung Alter und Gesundheit bestellt werden.
ages@stadtluzern.ch 


Kulturtippgruppe empfiehlt
für Januar 2022:

Wir freuen uns auf viele interessante Kulturereignisse im neuen Jahr und hoffen, dass einige davon – trotz Corona – live stattfinden werden. Es empfiehlt sich aber, vor dem Besuch der empfohlenen Veranstaltungen die jeweilige Webseite zu konsultieren.

Charlotte Schulthess nimmt an den Lesungen «Anne Bäbi Jowäger» teil, welche an sechs Samstagen vom 8. Januar bis 12. Februar 2022 im Gemeindehaus Matthäus stattfinden.

Irene Graf wird sich am 9. Januar 2022, im Rahmen des «LiLu – Lightfestival Lucerne», die vielfältige Lichtinstallation in der Hofkirche St. Leodegar ansehen.

Remo Genzoli freut sich auf die Veranstaltung «Wort, Lesung – HelloWelcome im Kleintheater».  Lesung und Gespräch mit Johanna Lier aus «Amori. Die Inseln», Geschichten von Geflüchteten und Aktivist*innen. 17. Januar 2022 im Kleintheater Luzern.

Markus Roesch besucht im Club Knox des Südpols das Festival «Tie Drei, Shems Bendali Quintet», welches am 19. Und 20. Januar 2022 durchgeführt wird.

 

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Weitere Veranstaltungen 

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Zu guter Letzt:

«Ich bin ja nicht jung, und dann bin ich plötzlich alt, sondern es passiert langsam, fast unmerklich, eigentlich sehr organisch. Aber ja, es gibt vieles, was ich nicht lustig finde. Ich wehre mich sehr gegen dieses Schönreden des Alters. Das ist gerade Mode. ‘Alt werden wir später’, ‘ Anmutig alt werden’. Die Lebensberatungsliteratur bei Orell Füssli ist grässlich. Es ist vieles nicht lustig im Alter.»

Die Publizistin Klara Obermüller (80) in einem NZZ-Interview, 18. Dezember 2021.  

 


Verantwortlich für Newsletter: thomas.demuth@luzern60plus.ch