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Viva-Geschäftsführer Beat Demarmels geht vorzeitig in Pension

Beat Demarmels hat seit 2015 nach dem Volksentscheid für die Überführung der Heime und Alterssiedlungen in eine private Aktiengesellschaft den Aufbau der Viva Luzern AG wesentlich mitgeprägt. Mit seinem Rücktritt nehme er auch Rücksicht auf seine Gesundheit und möchte damit mehr Zeit für persönliche Vorhaben zur Verfügung haben, heisst es in der Medienmitteilung.

Von René Regenass

Die in anderthalb Jahren anstehende Pensionierung sei für ihn eine gute Lösung, sagt Beat Demarmels, der auf  Ende Juni 2020 die Funktion des Geschäftsführers von Viva Luzern AG abgeben wird. „Ich konnte während den fünf Jahren bei Viva Luzern vieles aufbauen und mitgestalten. Und das Vorhaben ist im Grossen und Ganzen gut gelungen.“ Also eine gute Lösung? „Ja, sicher. Ich stehe in einer Lebenssituation mit Enkelkindern, wo ich privat gerne mehr Zeit investieren möchte.“ Frage: Nehmen Sie mit dem Rücktritt auch Rücksicht auf die Gesundheit? „Ja, ich habe nur eine Gesundheit. Und in den Jahren zuvor habe ich ab und zu schon etwas Raubbau betrieben damit.“

Beat Demarmels stand vor seiner Berufung als Geschäftsführer von Viva Luzern AG während 14 Jahren der Abteilung Heime und Alterssiedlungen in der Sozialdirektion der Stadt Luzern vor.  Der Wechsel zu Viva Luzern bedeutete für ihn zweifellos eine beträchtliche Ausweitung von Verantwortung und Kompetenzen. In den letzten vier Jahren stand Demarmels einer fünfköpfigen Geschäftsleitung vor. Noch in der Stadtverwaltung leitete er einen relativ kleinen Stab einer Verwaltungsabteilung mit Finanzkontrolleur Martin Gnos und hatte als Hauptaufgabe vor allem die Führung der einzelnen Betagtenzentren. Der umfangreiche Personalbereich wurde von der städtischen Personalabteilung wahrgenommen; bei Viva wird das Personal, rund 1100 Mitarbeitende, von der eigenen Personalabteilung betreut.

Die Bedingungen waren für Beat Demarmels waren also wesentlich anders bei Viva Luzern. Frage: Haben Sie diese Belastung und Verantwortung gespürt? „Ja, es war eine neue Dimension. Die Geschäftsführung gab aber auch mehr Möglichkeiten, ein Unternehmen mitzugestalten. Und Führungsaufgaben sind immer auch belastend.“

Viva Luzern sagt in der Medienmitteilung, der mit dem Verwaltungsrat abgesprochene Entscheid von Beat Demarmels werde frühzeitig kommuniziert, damit genügend Zeit für die Suche nach einer geeigneten Nachfolge bestehe. In die Wirkungszeit von Demarmels fielen die grossen baulichen Sanierungen der Betagtenzentren sowie der Aufbau von Spezialangeboten wie die Übergangspflege im Rosenberg und die Palliativabteilung im Betagtenzentrum Eichhof oder die Demenzwohngruppen in verschiedenen Zentren. In den letzten vier Jahren habe Beat Demarmels wesentlich zum Aufbau und zur Ausrichtung des neuen Unternehmens Viva Luzern beigetragen, betont Verwaltungsratspräsident Beat Däppeler in der Medienmitteilung.
1. Februar 2019