Agenda

Tipps der Programmgruppe Kultur für Oktober 2020

Charlotte Schulthess wird sich am 2. Oktober 2020 einige der Kurzfilme in der «Luzerner Kurzfilmnacht 2020» im Stattkino und im Kino Bourbaki ansehen.

Max Gmür nutzt am 15. Oktober 2020 um 18.00 Uhr die Schnuppergelegenheit «Der Apéro: Il Barbiere di Seviglia» in der Box des Luzerner Theaters.

Markus Roesch besucht das internationale Spoken Word-Festival «woerdz», welches vom 21. Bis 24. Oktober in Luzern stattfindet.

Irene Graf freut sich auf die Ausstellung «Eine Stimme haben. 50 Jahre Frauenstimmrecht in Luzern» im Historischen Museum Luzern.

Alle oben erwähnten Veranstaltungen gibt es hier

.............................................................................................

Weitere Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

Dienstag, 29. September, 14.00 Uhr, im Stattkino, Bourbaki Panorma
DER IMKER 
von Mano Khalil, Schweiz 2013, 107 Min., OV/d 
Ibrahim Gezer hat in seiner kurdischen Heimat alles verloren: seine Frau, zwei seiner Kinder und mit seinen über fünfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur die Liebe zu den Bienen und das unerschütterliche Vertrauen in die Menschen. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee schöpft Ibrahim Gezer in der Schweiz neue Hoffnung. Cinedolcevita 

8. Oktober 2020/ 12. November 2020/ 10. Dezember2020

Wieder gestartet: „Café Trotzdem“
Nach dem Corona-bedingten Unterbruch findet am 10. September 2020 im Restaurant ‚melissa’skitchen‘ Luzerns erstmals und danach jeden zweiten Donnerstag im Monat wieder ein „CaféTrotzdem“ statt. Das Café TrotzDem ist ein Ort, an dem sich Menschen mit Demenz, ihreAngehörigen und Bezugspersonen, sowie weitere Interessierten treffen und gemeinsam einengeselligen Nachmittag in entspannter Atmosphäre verbringen können. Zum Flyer

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 16.00 Uhr, im Stattkino Luzern
Lebensreise (6): "Unter einem Dach"
Film von Maria Müller, Schweiz 2019, 86 Min.
Ein Schweizer Ehepaar nimmt eine aus Syrien geflüchtete Familie mit fünf Kindern in ihr Haus auf.  In der von Wohlstand und Frieden geprägten Schweiz treffen Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religion aufeinander. Gleichzeitig schweben die Kriegswirren in Syrien wie ein Schatten über der scheinbaren Normalität. Nach dem Film Gespräch mit der Regisseurin Maria Müller.

Donnerstag, 15. Oktober 2020, 18.30 Uhr, Marianischer Saal, Bahnhofstrassse 18, Luzern (gegenüber Regierungsgebäude)
Lebensreise (7): In Sorge um die Welt der Enkelkinder
Monika Stocker, Sozialarbeiterin, Nationalrätin (1987-1991) und Vorsteherin des Sozialdepartements der Stadt Zürich (1994-2008) 
Monika Stocker (72) gehört zu den KlimaSeniorinnen, die gegen den Bund klagen und schärfere Massnahmen gegen die Umweltzerstörung fordern. Sie berufen sich dabei auf Artikel 74 der Bundesverfassung, der den Bund verpflichtet, den Menschen und seine Umwelt vor „schädlichen und lästigen Einwirkungen“ zu schützen. „Wir klagen, weil alles, was uns lieb ist, auf dem Spiel steht“, heisst es in ihrem Manifest. Was können wir also tun, damit die Welt unserer Enkelkinder lebenswert bleibt? Als sozialpolitische Grüne der ersten Stunde und als Aktive der GrossmütterRevolution entwickelt Monika Stocker ihre Vorstellungen von einer radikal neuen Gesellschafts- und Umweltpolitik. Referat und Diskussion. Der Flyer

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 16.00 Uhr, im Stattkino Luzern
Lebensreise (8): "Le Milieu de L'Horizon"
Film von Delphine Lehericey, Schweiz/Belgien 2029, 92 Min.
1976. Ein sengender Sommer. Auf dem Hof der Familie spürt der 13-jährige Gus, das die Hitze nicht nur Tiere und Felder heimsucht, sondern auch das Verhalten der Erwachsenen um ihn herum beinträchtigt. Während seines Urlaubs wird  Gus das Ende der traditionellen Bauernwelt seines Vaters sowie die Zerstörung seines familieren Gefüges erleben. 

Mittwoch, 18. November 2020, 15.00 bis 17.00 Uhr, Lukassaal, Luzern
L'Après-Midi mit Patrizia Kalbermatten-Casarotti
"Ich möchte zu Hause sterben": Zu diesem Thema spricht die Leiterin der Informations- und Beratungsstelle "Palliativ Luzern". Sie berät Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige. Die Veranstaltung findet im Rahmen von L'Après-Midi statt, organisiert von der Reformierten Kirche der Stadt Luzern. Freier Eintritt, keine Anmeldung nötig.
www.reflu.ch 

........................................................................................

Kurt Messmer Blog Landesmuseum

Auf eine gehörige Portion Frauenpower gefasst machen, sollen sich jene, die den neusten Blog von Kurt Messer lesen wollen. Die Geschichte müsse umgeschrieben werden. Nicht von Männern sei die Schweiz gegründet worden, sondern von Frauen - nachgewiesen mit Denkmal und Foto. Wild wie in einem Urner Föhnsturm gehe es in diesem Beitrag zu, schreibt Kurt Messmer. Wer mehr lesen will, hier der Link.

blog.nationalmuseum.ch/author/kurt-messmer

 Immer am Dienstag 08.00 Uhr - 08.50 Uhr oder 09.15 - 10.05
Öffentliches Tai Chi mit Qi Gong findet wieder statt. Auf dem Inseli (bei Regenwetter unter dem Dach des KKL). Mit Tai Chi und Qi Gong trainieren Sie Ihre Standfestigkeit, das innere und äussere Gleichgewicht und fördern Ihre Koordination und Konzentrationsfähigkeit. 

Informationen betreffend Corona: Die Regeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in Bezug auf Hygiene und Abstand werden eingehalten, indem Plätze mit drei Metern Abstand markiert werden. Es stehen ca. 75 Plätze zur Verfügung. Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, ihren Namen und ihre Telefonnummer bekanntzugeben, um eine Nachverfolgung zu ermöglichen.
Sie brauchen: Gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Eine Windjacke mit Kapuze oder Schal ist ideal. Das Angebot ist kostenlos und wird von Pro Senectute, vom Kanton Luzern, von Gesundheitsförderung Schweiz und der Stadt Luzern getragen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Kontakt:ages@stadtluzern.ch 

 

Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Wir brauchen eine Politik des Negativen

Der deutsche Soziologe Andreas Reckwitz fordert von der Politik mehr Regulierungen statt die Dynamik noch zu verstärken. Es gelte Ungleichheiten und Desintegration zu vermeiden, sagte Reckwitz in der Sternstunde Philosophie vom 23. August 2020. Ein Beispiel fand Reckwitz in den sogenannten "systemrelevanten" Berufen in der Corona-Krise. Die einfachen Dienstleistungen, etwa jene des Pflegepersonals, seien gesellschaftlich hoch notwendig. Doch in der Anerkennung seien diese Berufe ganz unten in der sozialen Hierarchie. Die Krise fordere eine Risikopolitik, die versuche, negative Zustände zu vermeiden, indem präventiv gehandelt werde.

Das Gespräch

"Plötzlich bin ich Risiko"

Mit zwei aufwendigen und betroffen machenden Reportagen in der Sendung "Kontext" von SRF 2 wird die aktuelle Situation von alten Menschen in der Öffentlichkeit und in den Heimen spürbar gemacht. Die zum Teil unbewusste Diskriminierung der Bevölkerung über 65 Jahre wird erstmals in aller Deutlichkeit zum Thema. Die Reportagen mit Fachleuten und Betroffenen können unter "Ausgestrahlte Sendungen" am Mittwoch 17. und Donnerstag 18. Juni nachgehört werden. www.srf.ch

 

Der Journalismus als Mitverantwortlicher der Klimakrise
Im EDITO 4/2019, der Zeitschrift der Schweizer Journalisten und der Gewerkschaft Syndicom, schreibt Christoph Keller über die Mitverantwortung der Journalisten und Journalistinnen an der lebensbedrohenden Klimakrise. In den Redaktionen gingen die Alarmlampen an, wenn über die Klimakrise berichtet werden müsse. "Bitte keine Ideologie, bitte für Ausgewogenheit sorgen und am besten noch einen Klimakritiker einladen, aus Angst, es werde Beschwerden hageln von rechts." Wir bräuchten jedoch eine demokratische Debatte und einen Journalismus mit Haltung. In England habe der "Guardian" eine führende Rolle bei der Berichterstattung über das Klima eingenommen. "It's time to act", laute das Motto. Der "Guardian" setze auf einen lösungsorientierten, qualitativ hochstehenden Journalismus mit einem globalen Blick. Nicht zuletzt wolle der "Guardian" selbst bis 2030 klimaneutral sein. Davon seien grosse, auch öffentlich-rechtliche Medienhäuser in der Schweiz noch weit entfernt. - Christoph Keller war bis im Frühjahr 2019 Leiter der Redaktion Kunst&Gesellschaft von Radio SRF2Kultur, war Autor vieler Sendungen in den Formaten Kontext, Pasage, Hörpunkt. Vorher war er lange Jahre Reporter beim Magazin des Tages-Anzeiger und bei der WochenZeitung WoZ. Er ist auch Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule für Künste und Dozent an der Jornalistenschule MAZ in Luzern.
https://www.edito.ch/warum-die-klimakrise-kein-journalistisches-spielfeld-sein-darf/

Senioren in Mietwohnungen
Das Buch «Seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt» vertieft als dritter Band in der Studienreihe «Demografie und Wohnungswirtschaft», welche Besonderheiten Senioren als Zielgruppen auf dem Mietwohnugsmarkt aufweisen. Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten.
Bestellung: Das Buch kann für 45 Franken per E-Mail (buch@zimraum.ch) bestellt werden.