Agenda

Tipps der Programmgruppe Kultur für Dezember 2020

Max Gmür empfiehlt die «Junge Tanzbühne Luzern: Projekt B», mit dem Thema «Zeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise». 11., 12.,13. Dezember 2020, im Südpol, Kriens.

Charlotte Schulthess besucht die Ausstellung von Rolf Meyer im ductus an der Gibraltarstrasse 24 in Luzern und geniesst einen Kaffee in der ductus-Bar.

Markus Roesch stöbert online im Staatsarchiv «Historische Fotos aus Luzern» unter anderem nach Bildern zu den Themen Luzerner Industriegeschichte oder Fasnacht und Fasnachtskünstler.

Irene Graf empfiehlt das aktuelle Buch «Fieber – Ein Journal in Zeiten Corona» von Samuel Geiser, welches die Eindrücke des Autors während der ersten Corona-Welle in Essayform wiedergibt.

Alle oben erwähnten Veranstaltungen gibt es hier

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Weitere Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerte

 

Dienstag, 1. Dezember, 14.00 Uhr, Stattkino Luzern
Cinedolcevita: RAMEN SHOP
von Eric Khoo, Singapur/Japan/Frankreich 2018, 90 Min., OV/d
Für den jungen Koch Masato ist Ramen mehr als Nudelsuppe: Die Welt der Düfte und Aromen ist seine Leidenschaft und voller Erinnerungen an die jung verstorbene Mutter. Seine Eltern lernten sich in Singapur kennen und eröffneten Jahre später in Japan ihr eigenes Restaurant. Nach dem überraschenden Tod seines Vaters macht sich Masato auf eine kulinarische Reise nach Singapur.

Dienstag, 15. Dezember, 14.00 Uhr, Stattkino Luzern
Cinedolcevita: DANIEL HOPE
von Nahuel Lopez, Deutschland/Schweiz 2017, 103 Min., OV/d
Er ist Musiker mit Sinn und Gefühl für Außergewöhnliches. Der Weltklasse-Geiger Daniel Hope zählt zu den spannendsten Persönlichkeiten des internationalen Musiklebens. Leidenschaftliche künstlerische Neugier, Intensität und Menschlichkeit zeichnen sein Musizieren aus. Dass sich Klassik für jeden lohnt, sein Credo.

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Kurt Messmer Blog Landesmuseum

Auf eine gehörige Portion Frauenpower gefasst machen, sollen sich jene, die den neusten Blog von Kurt Messer lesen wollen. Die Geschichte müsse umgeschrieben werden. Nicht von Männern sei die Schweiz gegründet worden, sondern von Frauen - nachgewiesen mit Denkmal und Foto. Wild wie in einem Urner Föhnsturm gehe es in diesem Beitrag zu, schreibt Kurt Messmer. Wer mehr lesen will, hier der Link.

blog.nationalmuseum.ch/author/kurt-messmer

 Immer am Dienstag 08.00 Uhr - 08.50 Uhr oder 09.15 - 10.05
Öffentliches Tai Chi mit Qi Gong findet wieder statt. Auf dem Inseli (bei Regenwetter unter dem Dach des KKL). Mit Tai Chi und Qi Gong trainieren Sie Ihre Standfestigkeit, das innere und äussere Gleichgewicht und fördern Ihre Koordination und Konzentrationsfähigkeit. 

Informationen betreffend Corona: Die Regeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in Bezug auf Hygiene und Abstand werden eingehalten, indem Plätze mit drei Metern Abstand markiert werden. Es stehen ca. 75 Plätze zur Verfügung. Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, ihren Namen und ihre Telefonnummer bekanntzugeben, um eine Nachverfolgung zu ermöglichen.
Sie brauchen: Gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung. Eine Windjacke mit Kapuze oder Schal ist ideal. Das Angebot ist kostenlos und wird von Pro Senectute, vom Kanton Luzern, von Gesundheitsförderung Schweiz und der Stadt Luzern getragen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Kontakt:ages@stadtluzern.ch 

 

Lesen. Hören. Schauen.

Die Medien-Nachlese von Luzern 60plus

Wir brauchen eine Politik des Negativen

Der deutsche Soziologe Andreas Reckwitz fordert von der Politik mehr Regulierungen statt die Dynamik noch zu verstärken. Es gelte Ungleichheiten und Desintegration zu vermeiden, sagte Reckwitz in der Sternstunde Philosophie vom 23. August 2020. Ein Beispiel fand Reckwitz in den sogenannten "systemrelevanten" Berufen in der Corona-Krise. Die einfachen Dienstleistungen, etwa jene des Pflegepersonals, seien gesellschaftlich hoch notwendig. Doch in der Anerkennung seien diese Berufe ganz unten in der sozialen Hierarchie. Die Krise fordere eine Risikopolitik, die versuche, negative Zustände zu vermeiden, indem präventiv gehandelt werde.

 

Der Journalismus als Mitverantwortlicher der Klimakrise
Im EDITO 4/2019, der Zeitschrift der Schweizer Journalisten und der Gewerkschaft Syndicom, schreibt Christoph Keller über die Mitverantwortung der Journalisten und Journalistinnen an der lebensbedrohenden Klimakrise. In den Redaktionen gingen die Alarmlampen an, wenn über die Klimakrise berichtet werden müsse. "Bitte keine Ideologie, bitte für Ausgewogenheit sorgen und am besten noch einen Klimakritiker einladen, aus Angst, es werde Beschwerden hageln von rechts." Wir bräuchten jedoch eine demokratische Debatte und einen Journalismus mit Haltung. In England habe der "Guardian" eine führende Rolle bei der Berichterstattung über das Klima eingenommen. "It's time to act", laute das Motto. Der "Guardian" setze auf einen lösungsorientierten, qualitativ hochstehenden Journalismus mit einem globalen Blick. Nicht zuletzt wolle der "Guardian" selbst bis 2030 klimaneutral sein. Davon seien grosse, auch öffentlich-rechtliche Medienhäuser in der Schweiz noch weit entfernt. - Christoph Keller war bis im Frühjahr 2019 Leiter der Redaktion Kunst&Gesellschaft von Radio SRF2Kultur, war Autor vieler Sendungen in den Formaten Kontext, Pasage, Hörpunkt. Vorher war er lange Jahre Reporter beim Magazin des Tages-Anzeiger und bei der WochenZeitung WoZ. Er ist auch Lehrbeauftragter an der Zürcher Hochschule für Künste und Dozent an der Jornalistenschule MAZ in Luzern.
https://www.edito.ch/warum-die-klimakrise-kein-journalistisches-spielfeld-sein-darf/

Senioren in Mietwohnungen
Das Buch «Seniorenfreundliche Zugänge zum Mietwohnungsmarkt» vertieft als dritter Band in der Studienreihe «Demografie und Wohnungswirtschaft», welche Besonderheiten Senioren als Zielgruppen auf dem Mietwohnugsmarkt aufweisen. Die Studie beschreibt, weshalb Wohnungsanbieter Senioren als normales, aber besonderes Marktsegment behandeln sollen. Sie vertieft anhand von vier Fallstudien, welche zukunftsorientierten Modelle einen Umgang mit Senioren auf dem Mietwohnungsmarkt in den Handlungsfeldern Erstvermietung, Wohnmobilität, Leerkündigungen und privilegierter Zugang zu preisgünstigen Wohnungen bieten.
Bestellung: Das Buch kann für 45 Franken per E-Mail (buch@zimraum.ch) bestellt werden.