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Kulturtipps 60plus 4/2019

 

Hans Beat Achermann empfiehlt:

Mittwoch, 3. April 2019, 20.00 Uhr

stattkino im Bourbaki am Löwenplatz, Luzern

 

Komponistinnen

von Kyra Steckeweh & Tim van Beveren | DE 2018 | 95 min | D

Männer und Frauen sind seit Jahrzehnten - auf dem Papier - gleichberechtigt. Aber in den Konzertprogrammen der sogenannten “ernsten Musik” spiegelt sich das nicht wieder. Obwohl es in Europa viele große Komponistinnen gegeben hat, kennt man bis heute überwiegend deren männliche Kollegen. Fakt ist: unter den 100 meistgespielten Komponisten findet sich keine einzige Frau.

Die Leipziger Pianistin Kyra Steckeweh stellte eines Tages fest, dass ihr Repertoire nur aus Musik von Männern besteht. Daraufhin begann sie, nach Stücken von Komponistinnen zu suchen und ihre Recherchen förderten schnell eine Vielzahl fantastischer Klavierwerke zutage, die bis heute fast nie gespielt werden.

Sie traf eine Auswahl von vier sehr unterschiedlichen Komponistinnen, die alle ein vielfältiges Gesamtwerk hinterlassen haben. Zusätzlich zur intensiven Auseinandersetzung mit der Musik will Kyra Steckeweh nun auch „hinter die Noten“ schauen: Wie lebten diese Frauen? Mit welchen Widerständen hatten sie zu kämpfen? Wie haben sie diese bewältigt?

Der Film „Komponistinnen“ beleuchtet die historischen und persönlichen Umstände, unter denen die vier Frauen im 19. und frühen 20. Jahrhundert ihre Werke geschaffen haben. Der Berliner Filmemacher Tim van Beveren begleitet Kyra Steckeweh auf ihrer Spurensuche nach Frankreich und Deutschland, zu den Lebens- und Wirkungsstätten von Mel Bonis, Lili Boulanger, Fanny Hensel und Emilie Mayer.

In Anwesenheit der Regisseure.

 

Eintritt: Fr. 15.—

Informationen: www.stattkino.ch

Kontakt: Hans Beat aAchermann

 

Charlotte Schulthess empfiehlt:

Freitag, 5. April 2019, 20.00 Uhr

Kultursonne Ebikon, Zentralstrasse 7, Ebikon

 

Pagare Insieme: A-cappella-Konzert

Es ist kaum zu glauben, aber es sind tatsächlich 20 Jahre vergangen seit die fünf Herren von Pagare, damals noch junge Männer, zum ersten Mal ihrem Probekeller entstiegen, um die Herzen und Bühnen der Deutschschweiz zu erobern. Und noch heute setzen Pagare weiterhin konsequent auf das, was sie am Besten können, nämlich dem Publikum neue, selbstgestrickte musikalische Geschichten aus ihrem Leben zu erzählen. Und wer auf dieser abendfüllenden Achterbahnfahrt voller halsbrecherischen Modulationen, Improvisationen, Tanzeinlagen und Wortschwällen mit den fünf Energiebündeln mithalten will, de

Informationen: www.kultursonne-ebikon.ch 

Kontakt: Charlotte aSchulthess

 

Max Gmür empfiehlt:

Mittwoch, 17. April 2019, 20.00 Uhr

Mullbau, Lindenstrasse 12a, Luzern

Doppelkonzert Studer/Frey und Sandra Weiss

Daniel Studer (Kontrabass) | Peter K. Frey (Kontrabass)

 

Das Kontrabassduo Studer-Frey feiert zwischen Januar und April 2019 das 20-jährige Bestehen. Zu diesem Anlass planen sie die Herausgabe der neuen CD «Zeit» (Leo Records), eine CD-Taufe, sowie Konzerte im Duo und mit verschiedenen Gästen in der Schweiz.
Das Duo hat in der zwanzigjährigen kontinuierlichen Zusammenarbeit eine eigene musikalische Sprache erarbeitet, an verschiedenen Festivals und Konzertorten gespielt sowie die Musik auf verschiedenen CDs dokumentiert.

Sandra Weiss (Alto Saxophon)

Was ist Musik? Töne - Klänge - Geräusche - Stille bewusst zusammengesetzt durch Menschen…?! Ein Akt des Widerstandes...? Es braucht eine Notwendigkeit…
Geboren in Südafrika, Saxofonstudium am Berklee College of Music in Boston bei Andy McGhee, an der Zürcher Hochschule der Künste bei Christoph Grab und Nathanael Su, Fagottstudium an der Musikhochschule Luzern bei Stefan Buri, momentan wohnhaft in Zürich.
2014 erhielt sie das sechsmonatige Auslandatelier Stipendium New York der Stadt Zürich. Ihre Musik konzentriert sich auf die Erforschung aller möglicher Klänge und Geräusche auf dem Saxofon und Fagott, als Soloprojekt sowie in ihren aktuellen Musikprojekten.

Informationen: www.mullbau.ch

Kontakt: Max Gamür

 

Irene Graf Bühlmann empfiehlt:

Dienstag, 30. April  2019, 20 Uhr

Südpol, Grosse Halle

 

Irina Lorez & Co.: Out Of Time

Tanz-Theater im Rahmen von Tanzfest Luzern 2019

Die Zeit steht im unverdienten Ruf, alle Wunden zu heilen. Traumatische Erlebnisse jedoch, graben sich in die Psyche und den Körper von Menschen ein. Dort schlummern sie im Verborgenen bis sie durch einen konkreten Auslöser an die Oberfläche drängen. Traumatisierte müssen das in der Vergangenheit Erfahrene somit immer wieder er- und durchleben. So stellen Traumas eine Zäsur innerhalb des linearen Zeiterlebens dar und durchkreuzen reguläre Zeitordnungen. Betroffene werden aus der Zeit hinauskatapultiert und in vergangene Situationen hineingeworfen.

In Out Of Time werden die Traumata der Performer_innen wachgerufen und visuell, musikalisch und körperlich-tänzerisch umgesetzt. Verhandelt werden dabei Grenzerfahrungen, Vulnerabilität und die Brüchigkeit von Subjektivität und Identität.

Eintritt: Fr. 15.--

Informationen: www.sudpol.ch

Kontakt: Irenea Graf


Weitere Vorschläge der Programmgruppe:

Sonntag, 7. April, 11.30: Kuratoren-Führung im Museum Rosengart mit Gast Agnes Hunger.

Donnerstag, 18. April, 18.30: "Passion", Film von Christian Labhart im stattkino.

Freitag, 19. April, 19.30: Musikalische Meditation zum Karfreitag in der Jesuitenkirche.

Dienstag, 30. April, 19.30 Uhr: Die Schriftstellerin Zsuszanna Gahse liest im Neubad.