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Auch der Chef auf der Bühne: Stadtrat Martin Merki (Mitte) mit "Ohne Rolf" in der "Schüür". Bild: Joseph Schmidiger

Ohne Rolf - mit Martin

Auf Einladung der Stadt Luzern trafen sich 220 Frauen und Männer, die in diesem Jahr ins AHV-Alter kommen, zum vergnüglichen "Zwischenhalt" im Konzerthaus Schüür.

Es war eine heitere und  beim abschliessenden Tanzen zur Musik der Kirks Patrol fast schon ausgelassene Stimmung, mit der die Jung-Rentnerinnen und Jung-Rentner den Eintritt ins AHV-Alter feierten.  Dieses Jahr hatte die Stadt Luzern die Männer mit Jahrgang 1953 und die Frauen mit Jahrgang 1954 zum bereits traditionellen "Zwischenhalt" eingeladen - und 220 waren der Einladung in die "Schüür" gefolgt.

Im Übergang von der Erwerbsarbeit zum Pensionierten-Dasein soll dieser Anlass Gelegenheit bieten, kurz innezuhalten und sich in lockerer Stimmung auf den neuen Lebensabschnitt einzustellen, wie Stadtrat Martin Merki in seiner Begrüssung sagte. Wie sie mit dem Rentnerdasein umgehen wollen, erläuterten im Gespräch mit Toni Zwyssig Angelica Ferroni, die Präsidentin des Forums Luzern60plus, und Beat Däppeler, Verwaltungsratspräsident von Viva Luzern. Von Ruhestand war wenig die Rede.

Höhepunkt des kurzweiligen Abends war der Auftritt des Kabarettduos "Ohne Rolf", die das Publikum begeisterte. Im Schlussteil traten "Ohne Rolf" für einmal mit Martin auf - sie baten den in ersten Reihe sitzenden Sozialdirektor zu einem Spontanauftritt auf die Bühne. Er löste seine Aufgabe mit Bravour, und mit dem Plakat "Ich bin der Chef" hatte er die Lacher auf seiner Seite. Vielleicht haben Politik und Kabarett mehr miteinander zu tun als man gemeinhin denkt. - BB /18.5.2018

Impressionen

Bilder: Joseph Schmidiger